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FCS: Luginger fordert Biss und Entschlossenheit

Im Ludwigspark lief es zuletzt perfekt für die Blau-Schwarzen. Werder Bremen wurde aus dem DFB-Pokal gekegelt und gegen die SV Elversberg konnte der erste Saisonsieg verbucht werden. Positive Erinnerungen, die es ins Gedächtnis zu rufen gilt, denn der letzte Auftritt sollte schnellstmöglich in Vergessenheit geraten. Ganz abgehakt ist dieser allerdings noch nicht.„Eines muss man von Profis erwarten können: Die Einstellung muss immer zu einhundert Prozent stimmen“, sagte Trainer Jürgen Luginger.

Die fünf verletzungsbedingten Ausfälle in der Offensive will Luginger dabei nicht im Geringsten für die schwache Leistung in Stuttgart verantwortlich machen. „Viel nachlegen können wir natürlich nicht mehr, aber jeder im Kader hat den Anspruch zu spielen, das muss dann auch auf dem Platz zu sehen sein.“ Die Marschroute für seine Spieler dürfte damit klar sein. „Gefragt sind der Biss und die Entschlossenheit, mit denen man Spiele für sich entscheidet. Wir müssen präsent sein und die Zweikämpfe annehmen“, so Luginger weiter.

Das will er am Samstag, 24. August, von seinem Team sehen. Zu Gast im Ludwigspark ist dann der VfL Osnabrück. „Ein ganz anderes Kaliber als Stuttgart, dessen muss sich jeder bewusst sein“, macht der Trainer deutlich. Trotz des Umbruchs nach dem verpassten Aufstieg hatten die Niedersachsen einen optimalen Start hingelegt und konnten an den ersten drei Spieltagen die volle Punktzahl einheimsen. Zuletzt musste zwar eine Niederlage gegen Rostock hingenommen werden, als Gradtmesser will Luginger das aber nicht ausmachen. „Ob sie zuvor gewonnen oder verloren haben spielt keine Rolle. Wir müssen auf den Punkt da sein und unsere Qualitäten abrufen. Das zählt und nichts anderes“, will er mit seinem Team die Punkte im Park behalten. Der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr. Deville und Glockner auf einem guten Weg Vor allem in der Offensive bieten sich dem Trainer aktuell nicht mehr viele personelle Möglichkeiten. Raffael Korte muss aufgrund einer Zerrung noch passen und wird erst am nächsten Spieltag wieder zur Verfügung stehen. Auf Marcel Ziemer (Muskelfaserriss) muss noch etwas länger verzichtet werden. Frühestens Mitte September wird der Angreifer zurückerwartet.

Gute Nachrichten gibt es allerdings bei den Langzeitverletzten. Maurice Deville ist zurück auf dem Trainingsplatz und konnte sein individuelles Programm bereits deutlich steigern. Auch Andreas Glockner macht nach seinem Mittelfußbruch gute Fortschritte und kann sehr wahrscheinlich in der kommenden Woche mit leichtem Lauftraining starten. Noch nicht soweit ist Markus Hayer (Kreuzbandriss), der erst im kommenden Jahr wieder zur Verfügung steht. Fraglich ist zudem noch der Einsatz von Philipp Hoffmann. Unter der Woche verdrehte sich der 21-jährige das Knie und wird sich heute im Abschlusstraining einem Belastungstest unterziehen. Bestanden hat diesen Frederic Ehrmann, der nach ausgeheilter Meniskusquetschung am letzten Wochenende bereits für die U23 im Einsatz war. Dafür muss jetzt ein anderer Youngster passen. Julian Kern laboriert an einer Schambeinentzündung und absolviert vorerst ein individuelles Reha-Programm. Fanradio ab 13:40 Uhr „ON AIR“ Alle Fans, die nicht vor Ort sind, können auch bei der Partie gegen Osnabrück auf das FCSFanradio zurückgreifen. Ab 13:40 Uhr gibt es alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz.

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