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FDP: Für Erweiterung der Kindergarten-Betreuungszeiten

Die FDP St. Ingbert fordert mehr zeitlich flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten – bei entsprechendem Bedarf auch Angebote rund um die Uhr.
Denkt man an verlängerte Arbeitszeiten aus welchen Gründen auch immer, Spät- und Wochenendschichten, Bereitschaftsdienste oder Dienstreisen wird klar, dass insbesondere Alleinerziehende im Handel, in der Gastronomie und im Tourismus, in Pflegeberufen, beim Wachschutz oder bei Polizei und Rettungsdienst sowie in Call-Centern immer wieder Bedarf an solchen Angeboten haben. Dazu Tim Hönig, stellvertretender Vorsitzender der FDP St. Ingbert: „Viele Gespräche mit Eltern kleinerer Kinder während des Wahlkampfes haben gezeigt, dass gerade in den Randzeiten der Betreuung die meisten Probleme bestehen, die Kleinen gut versorgt unterzubringen.“. Wie soll man beispielsweise um 7:30 Uhr am Arbeitsplatz sein, wenn die Kita erst um 7:30 Uhr öffnet?
Sowohl vor dem Hintergrund des demographischen Wandels als auch einer Dienstleistungsgesellschaft in der alles und zu jeder Zeit verfügbar ist, sollte eigentlich auch alles getan werden, die sozialen Dienstleistungen der Kinderbetreuung familiengerecht und bezahlbar anzubieten. Nur so wird es junge Menschen geben, die Kinder bekommen wollen und gleichzeitig eine Berufstätigkeit ausüben können. Speziell der auf uns zukommende Fachkräftemangel scheint dies zwingend werden zu lassen und stellt Maßnahmen in den Fokus des gesellschaftlichen Engagements, die Familie und Beruf nicht einander ausschließen.
Aus diesem Grund fordert die FDP St. Ingbert Gespräche mit den St. Ingberter Kindergartenleitungen, wie der Bedarf ermittelt, bedient und effizient kanalisiert werden kann, beispielsweise über eine zentrale städtische Anmeldestelle. Andreas Gaa, Vorsitzender der FDP in St. Ingbert: „Wir reden hier auch über mögliche Standortvorteile unserer Stadt! Unternehmen nahezu jeder Größe beschäftigen Mitarbeiter die sie flexibel einsetzen möchten und müssen und aus diesem Grund immer für standortnahe Lösungen außergewöhnlicher Betreuungszeiten für die Kinder der Mitarbeiter dankbar sind. Diese Branche boomt und bringt allen anderen Branchen direkte und indirekte Hilfestellung. Der Zuspruch zu den Angeboten quer durch die Republik spricht für sich. Wir sollten in St. Ingbert auf keinen Fall diese Entwicklung verpassen und weiter an der Attraktivität unserer schönen Stadt arbeiten.“

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