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FDP: Kein Bedarf für die Öffnung von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr

Nach den Straßenverkehrsordnung ist es derzeit in St. Ingbert verboten in Gegenrichtung die Einbahnstraßen mit Fahrrädern zu befahren. Die FDP in St. Ingbert tritt dafür ein, diese Regelung auch in Zukunft zum Schutz aller Beteiligten am Verkehr aufrecht zu erhalten. Gerade in unserer
Stadt würden viele Gründe gegen eine Änderung sprechen:
Es gibt keinen Radverkehrsplan, der die Öffnung von Einbahnstraßen erforderlich erscheinen lässt – vielmehr steht eindeutig nur die Bequemlichkeit einer kleinen
Gruppe von Radfahrern im Vordergrund. Ferner gibt es in St. Ingbert nur wenige Einbahnstraßen, die kurz oder breit genug sind, dass die Verkehrsführung im Gesamtverlauf übersichtlich bleibt. Eine intensive Untersuchung des Verkehrs- und Unfallgeschehens über einen längeren Zeitraum hat bisher nicht stattgefunden, wobei auch zu prüfen wäre, ob die Einbahnstraßenregelung nicht gänzlich aufgehoben werden könne.
„Allein schon unter diesen Gesichtspunkten kommen in St. Ingbert nur ganz wenige reine Wohnstraßen für eine Öffnung in Frage. Angesichts der möglichen Gefahren für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer, können wir als FDP die geplante Öffnung nicht gutheißen. Mit dem Gedanken an legale Geisterfahrer in Einbahnstraßen können wir uns nicht anfreunden “, so der FDP-Vorsitzende Andreas Gaa abschließend.

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