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Festo-Erweiterung: Stadt, NABU und Festo planen Ausgleichsmaßnahme

Stadt, Festo und NABU werden gemeinsam ein Naturschutzprojekt umsetzen. Derzeit laufen Planungsgespräche. Im Rohrbachtal soll ein Beweidungskonzept umgesetzt werden.
Die Abholzung des Festo-Geländes auf dem Diedesbühl ist abgeschlossen. Bald werden Bauarbeiten beginnen. Ein Kunststoff-Kompetenzzentrum wird dort entstehen, das das Know-how von Festo weltweit bündeln wird.
Oberbürgermeister Hans Wagner: „Ich bin mir mit Festo einig, dass dies ein großartiger Schritt für unsere Stadt ist. Und ich freue mich, dass Festo zeigen wird, dass nachhaltiges Denken an den Unternehmensstandorten in vorzeigbare Projekte mündet. So jetzt auch in St. Ingbert.“ Zwischen der Stadtverwaltung und dem NABU gibt es Gespräche, im Rohrbachtal ein Beweidungskonzept umzusetzen. Festo will dieses Projekt mittragen und unterstützen.
Nach Vorstellung des NABU soll das dortige Naturschutzgebiet von Hochlandrindern extensiv beweidet werden. Auch sollen an geeigneten Stellen Beobachtungsplattformen eingerichtet werden, um Besuchern das Naturschutzgebiet in seiner Vielfalt zu zeigen.
Die Beweidung soll, so wie es vom NABU gesehen wird, extensiv erfolgen. Einige Hochlandrinder sollen dafür sorgen, dass die Landschaft nicht verbuscht. Gespräche mit den zuständigen Landesbehörden verliefen bereits erfolgreich: Weder aus veterinärmedizinischer Sicht noch aus landwirtschaftlicher Sicht seien Widerstände aus den Ministerien zu erwarten. Der NABU regt an, dass das Beweidungsprojekt von Beweidungsfachleuten professionell begleitet wird.
Festo signalisierte bereits, „voll und ganz hinter diesem Projekt zu stehen“. In den nächsten Tagen werden weitere Gespräche mit allen Beteiligten stattfinden.
Lärmschutz entlang der A6: Hans Wagner fordert Land und Festo zur Zusammenarbeit auf
Zwischen dem Festo-Gelände auf dem Diedesbühl und der A6 befindet sich ein ca. 20 m breiter Streifen, der dem Land gehört. Dieser Streifen war mit Wald und Gebüsch bewachsen. Als Festo sein Neubauprojekt auf dem Diedesbühl vorstellte, ging man davon aus, dass dieser Streifen erhalten bleibt und sowohl als Lärm- wie als Sichtschutz zur Autobahn hin dienen soll.
Während die mit der Rodung beauftrage Firma arbeitete, meldete sich das Land bei dieser Firma. Ihr wurde mitgeteilt, dass nach Rodung des Diedesbühl die Standsicherheit der Bäume auf dem Grundstück des Landes nicht mehr gesichert sei. Es wurde befürchtet, dass bei Stürmen Bäume auf die Autobahn stürzen könnten. Vor diesem Hintergrund erteilte das Land den Auftrag, auch diesen Waldstreifen zu roden. Dies ist mittlerweile erfolgt.
Oberbürgermeister Hans Wagner: Damit ist der Lärmschutz weggefallen. Festo und das Land sollten sich an einen Tisch setzen, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Ich weiß in diesem Zusammenhang, dass Festo gewaltige Erdmassen bewegen muss, um den Diedesbühl baureif zu machen. Wenn aus einem Teil dieser Erdmassen ein Lärmschutzwall entlang der A6 aufgeschüttet wird, ist allen gedient.“

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