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Feuerwehr befreit Fahrer aus Unfallfahrzeug und abgestürzte Drohne

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert rückte am Donnerstagabend, 6.1.2022, um 21:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person aus. Zuvor verunfallte ein Fahrzeug, das die L244 von Sulzbach nach St. Ingbert befuhr. Vor der Siedlung Sechs Eichen geriet die Limousine auf die Gegenfahrbahn

und kam in einem Graben zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich und konnte eigenständig das Fahrzeug nicht mehr verlassen. Die beiden anderen Insassen verließen das Fahrzeug eigenständig. Aufgrund des Verletzungsmusters entschied der Notarzt, dass eine technische Rettung durch die Feuerwehr durchgeführt werden muss. Mit schwerem hydraulischem Gerät entfernten Feuerwehrleute die B-Säule sowie Fahrer- und Hecktür. Nachdem die Öffnung groß genug war, retteten die Feuerwehrleute den Fahrer mit einem speziellen Rettungsbrett achsengerecht aus dem PKW. Der Rettungsdienst übernahm die weitere medizinische Versorgung. Alle drei Personen brachten die Retter in umliegende Krankenhäuser. Die Feuerwehr übernahm weitere Sicherungsmaßnahmen. Alle Batterien wurden abgeklemmt. Im Anschluss übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei.Neben den Löschbezirken St. Ingbert und Rohrbach war auch die Feuerwehr Sulzbach im Einsatz. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Straße vollgesperrt.

Am Freitagmorgen rückte die Feuerwehr erneut auf Sechs Eichen aus. Auf einem Wanderparkplatz hing eine Drohne in einem Baum und drohte auf eine Ruhebank zu stürzen. Die Polizei forderte die Drehleiter an. Die Besatzung beseitigte die Gefahr.
Dazu meldet die Polizei: Am Freitagvormittag, 07.01.2022 kam es gegen 11 Uhr in einem Waldstück an der L244, in der verlängerten Josefstaler Straße, zu einem Polizei- und Feuerwehreinsatz. Auslöser hierfür war eine Drohne, welche sich in einer Baumkrone in Höhe von ca. 20 Meter verfangen hatte. Diese drohte nun auf mögliche Passanten eines Wald- und Spazierweges herunterzustürzen. Durch die freiwillige Feuerwehr St. Ingbert konnte die Drohne schließlich mittels Drehleiter unbeschädigt geborgen werden. Es lagen zwar keine offenkundigen pflichtwidrigen Verstöße vor, jedoch erwartet den Drohnenbesitzer nun eine Rechnung für den Einsatz der Feuerwehr.

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