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Feuerwehr: Starke Einsatzbelastung hält an

Nach vielen Einsätzen vor und am vergangenen Wochenende, mussten am Montag erneut insgesamt 6 Einsätze durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte abgearbeitet werden. Seit Donnerstag vergangener Woche zählt die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert 23 Einsätze, davon lediglich 7 wetterbedingte Alarme.

Nach den drei Alarmen am Montagmorgen, wurde die Feuerwehr St. Ingbert – Mitte gegen 19:15 Uhr von der Polizei zu einer Notfalltüröffnung in den Mühlwald angefordert. Die Einsatzkräfte erkundeten die Lage und konnten die Tür mit Spezialwerkzeug öffnen. Nach Einsatzende kehrten die 6 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen jedoch nicht zum Gerätehaus zurück, sondern nahmen am wöchentlichen Übungsdienst teil.

Noch während des Übungsdienstes erreichte die Ehrenamtlichen gegen 21 Uhr der nächste Alarm. In einem Haus in der Roten Flurstraße brannte ein Ofenrohr im Gebäude sowie der Kamin. Die Bewohner verließen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits eigenständig das Haus und informierten die Einsatzkräfte. Um eine unbemerkte Brandausbreitung auszuschließen, kontrollierten die Einsatzkräfte umgehend das komplette Gebäude mit einer Wärmebildkamera. Parallel wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und der Kamin von oben kontrolliert. Nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger wurden mehrere Trupps mit Kleinlöschgeräten im Gebäude stationiert und der Kamin über die Drehleiter gekehrt. Nachdem der Kamin ausgeräumt war, übernahm der zuständige Schornsteinfeger die Einsatzstelle. Es kam zu keiner Ausbreitung des Brandgeschehens außerhalb der Feuerstellen bzw. des Kamins. Die Feuerwehr war mit 4 Fahrzeugen und 17 Personen rund 90 Minuten im Einsatz, ebenso die Polizei und der Rettungsdienst.

Den Einsatzkräften des Löschbezirks St. Ingbert – Mitte war nur eine kurze Nachtruhe vergönnt. Um 4:55 Uhr lösten die Meldeempfänger erneut aus. In einem Mehrparteienhaus in der Josefstaler Straße hatte ein Rauchmelder ausgelöst und es roch verbrannt. Bei der Erkundung konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden, es handelte sich um angebranntes Essen im Backofen, welches die Wohnung leicht verraucht hatte. Die Verrauchung konnte durch natürliche Belüftung entfernt werden und alle Einsatzkräfte nach kurzer Zeit den Einsatz beenden.

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