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Feuerwehr: Verqualmung im Krankenhaus, Umwelteinsatz und mehr

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert bewältigte am Samstag, 20.08.2022 und Montag, 22.08.2022 mehrere Einsätze im Stadtgebiet. Am Samstagmorgen löste die Brandmeldeanlage bei einem Paktdienstleister

im Gewerbegebiet Südstraße aus. Die ersten Einsatzkräfte konnten schnell Entwarnung geben. Staub von Kehrarbeiten löste die Rauchmelder aus. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden.

Gegen 15:30 Uhr löste erneut eine Brandmeldeanlage in St. Ingbert aus. Dieses Mal rückte der Löschbezirk St. Ingbert-Mitte, Hassel und Rohrbach mit mehreren Einsatzfahrzeugen zum Kreiskrankenhaus aus. Schnell waren erste Einsatzkräfte und Gebäudetechniker vor Ort. Mehrere Rauchmelder im Kellerbereich hatten ausgelöst. Im Keller stellten die Feuerwehrleute eine leichte Verqualmung in der Bettenzentrale und in einem Technikraum fest. Die Ursache war ein überhitzter Kompressor, dessen Öl verdampfte. Ein Not-Aus entspannte die Lage. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten Einsatzkräfte den Kompressor bis er abgekühlt war. Eine Gefahr für Patienten bestand nicht, da die Brandmeldeanlage frühzeitig Alarm auslöste. Mehrere Einsatzfahrzeuge standen rund um das Krankenhaus in Bereitschaft, bis die Situation entschärft war.

Erneut rückten die drei Löschbezirke gegen 18:30 Uhr aus. Auf der A6 meldeten Autofahrer einen brennenden Mittelstreifen zwischen St. Ingbert-Mitte und der Abfahrt West. Das ersteintreffende Löschfahrzeug aus Hassel löschte den ca. 1 Quadratmeter großen Brand ab und wässerte im Anschluss den Bereich. Kräfte aus Rohrbach sicherten die Löschmaßnahmen auf der Autobahn ab.

Auch am Montag waren die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und –männer schwer gefordert. Um 07:30 Uhr wurde eine milchig-weiße Flüssigkeit auf dem Rohrbach in Rentrisch gemeldet. Das Gemisch ließ sich bis in die Saarbrücker Straße nach St. Ingbert feststellen, sodass neben Rentrischer Kräften auch die Kräfte aus St. Ingbert alarmiert wurden. Zwei Feuerwehrmänner, die mit Wathosen, schwerem Atemschutz sowie einem Mehrgasmessgerät ausgestattet waren, stellten in dem überbauten Kanal ein Einlaufen des Gemischs fest. An dem Rohr wurde eine Abdichtblase eingesetzt, die eine weitere Verunreinigung des Gewässers verhinderte. Mitarbeiter der Stadtverwaltung St. Ingbert, des Abwasserbetriebes sowie die Polizei konnten die Ursache feststellen. Der Einlaufbereich muss nun durch eine Fachfirma ordnungsgemäß gereinigt werden. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gleich zwei Personen rettete die Feuerwehr aus einer Notlage. In Hassel lag am frühen Mittag eine Person seit ca. 1,5 Tagen und aufgrund eines medizinischen Notfalls hinter einer Tür und konnte diese nicht mehr eigenständig öffnen. Die Feuerwehr öffnete die Tür mit Spezialwerkzeug. Der Rettungsdienst versorgte die Frau und brachte sie in ein Krankenhaus. Eine weitere Frau retteten Einsatzkräfte in St. Ingbert am Nachmittag. Auch diese Person lag längere Zeit hinter einer Wohnungstür. Feuerwehrmänner verschafften sich Zugang zur Wohnung, sodass der Rettungsdienst die Frau versorgen konnte. Auch sie kam in ein Krankenhaus.

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