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Film über den Bau der Zugspitzbahn erregt Aufsehen

Die Rohrbacher zeigten sich begeistert über den Film, der durch Zufall in das Archiv der Heimatfreunde geraten war und für dessen Bearbeitung und Digitalisierung sie die Verantwortung übernommen haben.

Besonders die, die ehedem für die Firma Pohlig-Heckel-Bleichert, auch als die Kathrin bekannt, gearbeitet hatten, konnten ihre nostalgische Rührung kaum verbergen. Auch für Historiker birgt dieses Zeitdokument Interessantes; es ist gewiss eine lohnende und reizvolle Aufgabe, die Arbeitsbedingungen von heute mit denen von vor 60 Jahren zu vergleichen.

Und die Präsentation des Films über den Bau der Zugspitzbahn in den Jahren 1961 bis 1963 erregte auch weit über die Grenzen des Saarlands hinaus erhebliches Aufsehen. Martin Hurm, der Betriebsleiter der Seilbahnen und Lifte Zugspitze meldete sich spontan, um den Rohrbacher Heimatfreunden für die geleistete Arbeit zu danken. Er lud eine Delegation des Vereins zu einer Besichtigungstour der neuen Zugspitzbahn ein. Karl Abel und Walter Jacob nahmen die Einladung an und zeigten sich tief beeindruckt von der Technik und von der Genialität der Ingenieure, denen es gelang, den enormen Höhenunterschied von annähernd 2.000 Metern mit nur einer Stütze zu überwinden.

Auch Peter Hübner, Archivar bei den Bayerischen Zugspitzbahnen, war fasziniert und erklärte sich schnell bereit, über diese technische Leistung vor Ort zu referieren. Die Heimatfreunde werden alles daransetzen, einen solchen Vortrag in Rohrbach möglich zu machen. Für Technikinteressierte wahrhaftig ein Leckerbissen, den der Verein da servieren möchte. Die Heimatfreunde fassen ins Auge, Herrn Hübner nach Rohrbach einzuladen, damit er sein Wissen mit interessierten Bürgern teilen kann.

Auch eine Tour nach Garmisch-Patenkirchen mit einer Besichtigung der neuen Zugspitzbahn soll auf Vereinsebene organisiert werden. Das Projekt liegt in den Händen von Karl Abel, der sich mit seiner Website „Rohrbach Nostalgie“ seit Jahren um die Historie und das Ansehen der ehemals selbstständigen Kommune verdient macht.

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