Nachrichten

Dienstag, 12. November 2019 · wolkig  wolkig bei 4 ℃ · TV 66: Strahlende Siegerinnen in neuen TrikotsBilderbuchkino in der StadtbüchereiEin stiller Akt des Gedenkens

Facebook Twitter Instagram RSS Feed

Förderung für energetische Gebäudesanierung

Zuschuss oder zinsvergünstigter Kredit? Für die Sanierung von Wohngebäuden bietet die KfW prinzipiell 2 Alternativen an: Zum einen das reine Zuschussprogramm,

zum anderen das Kreditprogramm mit Tilgungszuschuss. Während das Zuschussprogramm von der Struktur recht einfach ist, ist das Kreditprogramm etwas schwieriger zu verstehen, da es auch eine Zuschusskomponente enthält.

Beim Zuschussprogramm erhält der Verbraucher je nach Maßnahme einen bestimmten Prozentsatz der Ausgaben direkt auf sein Konto“, erläutert Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Zuschusshöhe hängt vom Umfang der Maßnahme ab. Je umfangreicher und je besser das Ergebnis, desto höher der Zuschuss. Bis zu 30 % sind dann drin. Allerdings ist die anrechenbare Investitionssumme begrenzt. Für Einzelmaßnahmen mit 10% Zuschuss liegt sie bei 50.000 €, für Effizienzhausmaßnahmen bei 100.000 € je Wohneinheit. „Der Nachteil bei diesem Programm ist, dass man den Rest selbst finanzieren muss und dass das Programm auf 1- bis 2-Familienhäuser beschränkt ist.“, erläutert Schneeweiß.

Das Kreditprogramm steht dagegen jedem Wohnungsbau offen, unabhängig von der Anzahl der Wohnungen. Auch hier ist die maximale Kreditsumme auf 50.000 bzw. 100.000 € je Wohneinheit beschränkt. Bei Mehrfamilienhäusern ist damit die energetische Sanierung in der Regel komplett über dieses Programm finanzierbar. Und das zu den sehr günstigen Zinsen von effektiv 0,75 %. „Zusätzlich erhält der Kreditnehmer noch einen Tilgungszuschuss bis zu 27,5%. „Die Einsparungen gegenüber einem üblichen Hausbankkredit sind dabei schnell im relevanten 5-stelligen Bereich“, rechnet der Energieberater vor.

Telefonische Ausfünfte zum Thema erhalten Interessenten dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale unter der kostenfreien Hotline 0800 809 802 400. Dort können auch Termine zur persönlichen Beratung in einem der 18 Büros im Saarland vereinbart werden. Weitere Informationen zu Energiesparthemen unter https://www.verbraucherzentrale-saarland.de.

Anmeldung zur Energieberatungen in:
– St. Ingbert im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 103, Tel. 06894 – 130.
– Blieskastel in der Volkshochschule, Am Schloss, Tel. 06842 – 924310 oder 0681- 50089 15.

Ein Kaffee für's Team

Spenden

Werbung

Im St. Ingberter Anzeiger werben

Tag-Übersicht

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Bitte lesen Sie sich die Netiquette für unseren Kommentarbereich durch, bevor Sie einen Beitrag verfassen. Vielen Dank!

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2019