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Förderung nach Leistung statt sozialer Herkunft

Die Liberale Hochschulgruppe LHG Saar zeigt sich erfreut über die vergleichsweise im bundesdurchschnitt hohe Vergabezahl an Deutschlandstipendien im Saarland.

Rund 1,5 Prozent der saarländischen Studierenden profitieren, laut statistischem Bundesamt, von dieser unter FDP und Union 2011 eingeführter Fördermöglichkeit. Damit stelle das Saarland anteilsmäßig die höchste Stipendiatenquote des jeweils zur Hälfte von Bund und privaten Unternehmern getragenen Förderprogramms.

„Mit dem Deutschlandstipendium werden junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und elterlichem Einkommen unterstützt und besondere Leistungen und Begabung sowie gesellschaftliches Engagement anerkannt. Hierdurch wird die Voraussetzung für sozialen Aufstieg durch Bildung und Eigenengagement geschaffen“, lobt der Vorsitzende der LHG Saar Luca Stephan das Stipendienprogram.

Nach der LHG Saar dürfen sich die saarländischen Hochschulen aber nicht auf dem Sieg des Länderrankings ausruhen. Langfristiges Ziel müsse eine leistungsorientierte stipendiale Förderung von mindestens 15 Prozent aller Studierenden sein, um mehr Abiturienten eine akademische Ausbildung zu ermöglichen.

„Durch Schaffung einer Stipendienkultur und Stärkung der Begabtenförderung bei der Staat und Privatwirtschaft Hand in Hand gehen, wird das Bildungssystem sozial gerechter und der Weg zur Chancengerechtigkeit geebnet“, erklärt Stephan abschließend.

Maria Kinberger
stellv. Vorsitzende der LHG Saar

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