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Frauen in Arbeit – dank Mentoring

Neuer Mentoring-Prozess startet Mitte September – Es sind noch Plätze frei.

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat jüngst das neue Landesprogramm „Frauen in Arbeit“ vorgestellt. Ziel ist es, die unterdurchschnittliche Frauenerwerbstätigenquote im Saarland deutlich zu erhöhen. Dies sei – so Rehlinger – „ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft, der Chancengleichheit und insbesondere auch der Vermeidung von Altersarmut“.

Ein wichtiger Baustein des Programms sind regionale Beratungsstellen „Frau und Beruf“, die in den einzelnen Landkreisen Frauen beratend zur Seite stehen und mit verschiedenen Maßnahmen wie Coaching und Mentoring beim (Wieder-)Einstieg in den Beruf unterstützen.

Vorbild für die größtenteils noch einzurichtenden Beratungsstellen ist die bereits seit 2004 beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises angesiedelte „Koordinierungsstelle Frau & Beruf“, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Wirtschaftsministeriums gefördert wird. Jährlich lassen sich dort rund 200 Frauen in beruflicher Hinsicht beraten, 400 nahmen bisher an Coaching-Maßnahmen teil, wobei mehr als die Hälfte dadurch den Einstieg in die Erwerbstätigkeit geschafft hat. Auch die bisher 186 Teilnehmerinnen des Mentorings berichten nach Abschluss der zehnmonatigen Maßnahme zum Großteil, dass sie ihre berufliche – und oft auch ihre gesamte Lebenssituation – deutlich verbessern konnten.

Mitte September startet ein neuer Durchgang beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, bei dem noch wenige Plätze zu vergeben sind. Den Teilnehmerinnen wird während des Kurses eine genau nach ihren Bedürfnissen ausgewählte Mentorin bzw. ein Mentor zur Seite gestellt, um sich in monatlich stattfindenden Gesprächen zu den anstehenden Themen auszutauschen und von den Erfahrungen zu profitieren. Parallel werden zahlreiche Seminare angeboten, die die Mentees stärken und persönlich wie beruflich weiterbringen. Netzwerkveranstaltungen mit Vorträgen von Fachleuten zu verschiedenen beruflichen Themen und der Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, runden das Angebot ab. Mentoring eignet sich sowohl für Berufsanfängerinnen – z. B. nach einem Studium – als auch für Frauen, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen oder sich selbständig machen wollen bzw. für alle, die ihren Aufstieg oder berufliche Veränderungen planen. Die Kosten werden unter Umständen vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit getragen. Weitere Infos und Anmeldung beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter (06841) 104-8138.

 

PM: Pressestellle SPK

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St. Ingberter Anzeiger ·
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