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Freiwillige Feuerwehr im Dauereinsatz – u.a. Brand im Wohnzimmer, Gasgeruch

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert war am Mittwoch, 29.12.2021, im Dauereinsatz. Dabei wurden die ehrenamtlichen Helfer stark gefordert. Die 7 Einsätze im Stadtgebiet folgten Schlag auf Schlag. Bereits am Morgen sorgte ein Umweltschaden in Rohrbach für einen stundenlangen Einsatz bis ca. 15:30 Uhr .

Auslaufender Kraftstoff

Gegen 12:20 Uhr rückten parallel Einsatzkräfte in die Blieskasteler Straße in St. Ingbert aus. Dort war Kraftstoff ausgelaufen, der die Fahrbahn verunreinigte und drohte in die Kanalisation zu laufen. Feuerwehrmänner brachten Ölbindemittel auf. Am Regeneinlauf wurde eine Barriere errichtet.

Öl in Regenrinne

Gegen 16:20 Uhr rückte der Löschbezirk Rohrbach aus. Eine Anwohnerin meldete Ölverunreinigungen in der Regenrinne in der Spieser Straße. Die Verschmutzungen waren so minimal, dass die Helfer nicht tätig werden mussten.

Wohnungsbrand – Haus kurzzeitig unbewohnbar

Noch während des laufenden Einsatzes in Rohrbach meldete die Leitstelle gegen 16:50 Uhr, dass in St. Ingbert ein Wohnungsbrand auf dem Roten Flur gemeldet wurde. Wiederum rückten die ehrenamtlichen Helfer aus St. Ingbert aus. Das Einsatzfahrzeug aus Rohrbach fuhr ebenfalls umgehend die Einsatzstelle an. Wenige Minuten nach der Alarmierung waren die freiwilligen Helfer aus St. Ingbert vor Ort. Die Bewohner verließen eigenständig die Wohnung. Ein schneller und gezielter Löschangriff verhinderte einen größeren Wohnungsbrand. Der Brandraum und der Brandrauch im Wohnzimmer hatten sich derart erhitzt, dass es nur wenig später zu einer gesamten Durchzündung des Hauses gekommen wäre. Durch die Hitze entwickelten sich in dem Raum schon mehrere Brandherde, Gardinen und ein Weihnachtsbaum brannten. Fenster zersprangen. Der Putz an der Decke löste sich. Ein Fernseher schmolz in der Hitze. Innerhalb weniger Minuten hatten die beiden Feuerwehrmänner, die unter schwerem Atemschutz löschten, den Brand unter Kontrolle. Das Wohnhaus war komplett mit verraucht. Parallel leitete eine Feuerwehrfrau von außen eine Überdruckbelüftung ein, damit der giftige Rauch aus dem Gebäude gedrückt wird. Aufgrund der Verrauchung mussten die Bewohner die Nacht bei Verwandten verbringen.

Gasgeruch in Rohrbach

Gegen 18:30 Uhr meldete die Leitstelle Gasgeruch in der Spieser Straße in Rohrbach. Umgehend rückten Kräfte aus Rohrbach und St. Ingbert an die Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen nahmen die Feuerwehrleute einen gasähnlichen Geruch wahr. Die Feuerwehr evakuierte das Gebäude. Unter schwerem Atemschutz nahm ein Feuerwehrtrupp Messungen vor. Die Messgeräte stellten kein Gas und keine Explosionsgefahr fest. Mitarbeiter der Stadtwerke übernahmen die Einsatzstelle und führten weitere Maßnahmen durch.

Brandmeldeanlage

Eine automatische Brandmeldeanlage löste gegen 19:15 Uhr in einem Produktionsbetrieb im Gewerbegebiet Im Schiffeland aus. Erneut rückten die ehrenamtlichen Helfer aus. Nach der Erkundung der Anlage und des vermeintlichen Brandbereichs konnte Entwarnung gegeben werden. Die Anlage löste aufgrund einer Fehlfunktion aus.

Essen auf Herd führt zu Brandeinsatz

Erneut mussten die freiwilligen Feuerwehrleute gegen 21:50 Uhr in die St. Ingberter Innenstadt ausrücken. In der Ludwigstraße hatte sich eine Person im 2. Obergeschoss ausgesperrt. Besonders heikel, auf dem Herd kochte das Essen. Wiederum griffen die Helfer schnell ein und verhinderten einen größeren Schaden. Die Tür öffneten die Feuerwehrleute mit Spezialwerkzeug. Glücklicherweise kam es auf dem Herd zu keinem Schaden, sodass die Einsatzkräfte wieder einrücken konnten.

Hinweis:

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert besteht aus ca. 250 aktiven Helferinnen und Helfer in 5 Löschbezirken. Die Frauen und Männer verrichten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich, d.h. sie bekommen weder einen Lohn noch eine Aufwandsentschädigung für die Feuerwehrtätigkeit. Den Dienst verrichten die Mitglieder an 365 Tagen, 24 Stunden lang. Das Ehrenamt wird parallel zur Arbeit, Freizeit oder Familie ausgeübt. Im Alarmierungsfall kommen die Einsatzkräfte von zu Hause oder dort wo sie sich gerade aufhalten. Die Einsätze an Weihnachten und in den vergangenen Tagen in St. Ingbert bedeuten für die Einsatzkräfte, dass sie abwesend von Familien, Arbeit etc. sind, um andere zu retten und zu helfen.

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