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Frischer Wind auf Ingos Fest

Seit fast vier Jahrzehnten gehört das Ingobertusfest zu den kulturellen und gesellschaftlichen Höhepunkten in St. Ingbert.

Kein Wunder also, dass sich an den beiden Sommertagen viele Tausend Besucher unter freiem Himmel in der Innenstadt treffen, um bei Musik und kulinarischen Genüssen fröhlich zu feiern.

Die Stadt St. Ingbert hat das Konzept des Ingobertusfestes
noch attraktiver gemacht

Eine echte Tradition also, die sicherlich niemand missen möchte. Aber auch Traditionen leben, sie entwickeln sich weiter. So hat man sich jetzt in St. Ingbert Gedanken gemacht, wie das Fest noch attraktiver und zeitgemäßer gefeiert werden kann. Das fängt zum Beispiel mit den Standbetreibern an. Bisher erhielten ausschließlich Vereine und Institutionen der Ingobertusstadt sowie die im Festbereich ansässigen Gastronomiebetriebe eine Genehmigung für einen Stand während der beiden Festtage. Das Ingobertusfest ist seit je her das Fest der St. Ingberter Vereine, und das soll es bleiben. Selbstverständlich zählen dazu die Partnerstädte, und, solange sie keine politische Werbung betreiben, die Jugendorganisationen St. Ingberter Parteien. Daran wird sich nicht ändern. Andererseits aber soll dem Fest Zukunft gegeben werden – den Festgästen ein möglichst attraktives Angebot an Speisen und Getränken. Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt beschlossen, auch Wirte aus dem ganzen Stadtgebiet und auch kommerzielle Standbetreiber zuzulassen.

Trotzdem soll das Ingobertusfest kein kommerzielles Fest werden. Deshalb gibt es Prioritäten bei der Zulassung der Stände. St. Ingberter Vereine und Institutionen stehen neben den Wirten im Festbereich an erster Stelle. Sollten dann noch Lücken vorhanden sein, können sie durch Angebote von Wirten aus ganz St. Ingbert und schließlich auch kommerziellen Anbietern gefüllt werden.

Wahrscheinlich werden sich mehr Anbieter bewerben als Platz auf dem Festgelände ist. Wer zum Zuge kommt richtet sich letztlich nach dem Warenangebot.

Parallel zu den neuen Zulassungskategorien wurden auch die Standgebühren angepasst, wobei gerade Vereine günstigere Konditionen erhalten als bisher. Da die Vereinsförderung ein wichtiger Aspekt des Ingobertusfestes ist, haben diese Organisationen auch den günstigsten Satz der Standmiete. Und auch dann geht es sogar noch günstiger: wenn ein Standbetreiber ein komplettes Mittagessensangebot vorhält, reduziert sich die Standgebühr nochmals um 50 Prozent. Mittagessen bedeutet aber, dass mehr angeboten werden muss als allein Schwenkbraten, Frikadelle, Suppe oder Rostwurst.

Die Kulturabteilung regt weiterhin an, über neue inhaltliche Angebote nachzudenken. So könnten sich Vereine gemeinsam an einem Stand präsentieren, wenn beispielsweise mehrere Sportvereine an einem gemeinsamen Stand Fitnessküche praktizieren. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Das Ingobertusfest 2017 wird am Freitag, 30. Juni, und Samstag, 1. Juli, gefeiert.

Weitere Informationen auch per Email kultur@st-ingbert.de. Telefonisch erteilt Karsten Braun, 06894/13-514, gerne weitere Auskünfte.

 

PM: Stadt St. Ingbert

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