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Fünf Gründe Ihr Haus vor Wärme und Kälte zu schützen

Neben Eis essen und Badespaß bedeutet Sommer stickige Wohnzimmer, Häuser, in denen es viel zu warm zum Schlafen ist und Dachgeschosse, die sich tagelang nur als Sauna nutzen lassen.

Klimageräte schaffen Abhilfe, heizen aber vor allem dem Stromzähler ein. Cleverer ist es, die Außentemperaturen gar nicht erst ins Haus zu lassen und für ein gleichbleibend angenehmes Klima zu sorgen, sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

1. Was bei Hitze hilft, ist auch gegen Kälte gut

Die meiste Hitze dringt im Sommer über schlecht gedämmte Dächer und Fenster ohne Sonnenschutz in Wohnräume. Nicht selten klettern die Temperaturen über die 35 Grad-Marke. Mit einer korrekt verbauten Komplettdämmung bietet das Zuhause im Sommer einen kühlen Rückzugsort, und im Winter spart man bis zur Hälfte des Energiebedarfs.

2. Macht das Wohnen behaglicher

Die Temperaturen auf den Innenseiten von Wänden, Böden und Decken entscheiden maßgeblich darüber, wie wohl wir uns in Räumen fühlen. Mit einem guten Wärmeschutz inklusive dichter Fenster gehört Zugluft der Vergangenheit an, Fußböden bleiben warm und Außenwände haben ganzjährig eine wohlige Temperatur.

3. Verhindert Schimmelbildung

Entgegen der landläufigen Meinung beugt eine gute Dämmung Schimmel vor. Entscheidend für die Schimmelbildung ist die Temperatur der Wandoberflächen. Und diese wird durch die Dämmung erhöht. Je wärmer die Wände, desto weniger Feuchtigkeit kondensiert dort. Lüften Sie regelmäßig, so dass die Luftfeuchtigkeit nach draußen entweichen kann.

4. Verbindet alte Gemäuer mit modernem Komfort

Sie wollen Ihrem Haus zu neuem Glanz verhelfen, die Fassade auffrischen oder das Dach austauschen? Im Zuge von Sanierungsmaßnahmen erhöhen Sie mit einer fachgerechten Dämmung Ihren Wohnkomfort mit geringen Mehrkosten und steigern den Wert Ihres Hauses.

5. Schont die Umwelt

Während ihrer Lebensdauer sparen Dämmstoffe wesentlich mehr Energie ein, als für ihre Herstellung eingesetzt wurde. Eine besonders gute Energiebilanz haben Dämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Sie sind oft schon nach wenigen Wochen im Plus. Auch mineralische Dämmstoffe bringen Vorteile mit sich: Sie sind nicht entflammbar und ihre Entsorgung ist unproblematisch. Bei gleicher Dämmqualität sind Fassadendämmungen aus Mineralfaserdämmstoffen im Schnitt nur etwa 15 Prozent teurer als entflammbare Polystyrol-Dämmungen.

Viele weitere Tipps und Informationen zur Haussanierung und dem Hausbau erhalten Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale. Sie informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de . Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Termine zur persönlichen Beratung können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

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St. Ingberter Anzeiger ·
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