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Für die Bienen und die Erde

Wenn man ein Unternehmen gründet, sollte man eine Vision vor Augen haben. Wo möchte man nach einem, fünf oder zehn Jahren stehen?

Diese Vision hatten die jungen Gründerinnen und Gründer der Schülerfirma „Honeyly“ der Klassenstufe 11 am Saarpfalz-Gymnasium durchaus, wenngleich ihnen gerade mal ein Schuljahr im Rahmen des Wettbewerbs „Junior“ blieb, um ihre Unternehmensziele umzusetzen. Diese Ziele definierten Feli Arold (Geschäftsführerin), Steven Becker, Celin Becker und Tim Halil für „Honeyly“ bei ihrem Besuch in der Kreisverwaltung noch vor den Sommerferien wie folgt: die Förderung der Imker sowie der Schutz der Bienen.

Mit dem Verkauf von handgemachten Duftkerzen aus Bienenwachs von heimischen Imkern – die Gläser sind wiederwendbar – ist es ihnen ein Anliegen gewesen, auf die schwindende Bienen-Population aufmerksam zu machen. Ihr einhelliges Credo: „Ohne Bienen können auch wir nicht leben.“ Gleichzeitig unterstützten sie mit ihren erzielten Gewinnen die Imker aus der Region.

Landrat Dr. Theophil Gallo, der die Gäste gerne empfing, ließ es sich nicht nehmen, mit dem Kauf von 30 Duftkerzen dieses Engagement zu unterstützen. Er lobte das Konzept der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer, die damit dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit oberste Priorität einräumten. Generell stellte er fest: „.Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Rahmen dieses Seminarfaches fachliche, soziale und personale Kompetenzen, können eigene Ideen entwickeln und umsetzen, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen lernen und erste praktische Erfahrungen im unternehmerischen Handeln machen. Aus meiner Sicht ist dies eine vortreffliche Form der Berufsorientierung, die den jungen Menschen hier ermöglicht wird.“

Dr. Gerhard Mörsch, Geschäftsbereichsleiter Regionalentwicklung, Biosphäre Bliesgau, der dem Treffen beiwohnte, freute sich auch über den Vorschlag der Verantwortlichen von „Honeyly“, auf dem Gelände des Homburger Forums eine Blühwiese anzulegen. Diese Aktion befindet sich in Abstimmung mit der Stadt Homburg und soll voraussichtlich nach den Sommerferien durchgeführt werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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