Nachrichten

Samstag, 20. Oktober 2018 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 10 ℃ · The Infamous Two im Maxplatz 8Friseur-Teams des BBZ St. Ingbert erreichen SpitzenplätzeScheibe an KFZ eingeschlagen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Für ein attraktives Ingobus-Angebot

Pressemitteilung der Stadtratsfraktion Familien-Partei zur Situation rund um den Ingobus und der finanziellen Möglichkeit sehr bald zu einem richtigen Stadtbus mit
allem Komfort zurückzukehren:

Familien-Partei spricht sich für attraktiveren Ingobus aus

Die St. Ingberter Familien-Partei hat im Vorfeld der Sitzung des zuständigen Stadtratsausschusses am kommenden Donnerstag noch einmal an noch ungelöste Probleme beim Ingobus-Verkehr erinnert.

Mit Einführung des Ingobus-Systems im Jahre 2003 habe man sich bewusst für ein Stadtbus-Konzept entschieden. Dies war nach Auffassung der Familien-Partei für eine Mittelstadt wie St. Ingbert eine weise und richtige Entscheidung. „Kompakte, dem Bedarf entsprechende Busgrößen, mit bequemem Einstieg, familien- und seniorengerechtem Komfort und Sicherheit mit Platz für Rollatoren und Kinderwägen waren damals ein Anliegen und sind es uns heute noch immer“, so Roland Körner, Fraktionsvorsitzender der Familien-Partei.

Zum Jahreswechsel 2016 wurden neue Busse eingeführt. Irritationen und Proteste seitens der Bürger, Sondersitzungen im Rat waren die Folge. Die SZ berichtete damals.

Von Ratsseite sei im Ausschreibungsprozess an der Stadtbus-Konzeption festgehalten worden und daher auch Abhilfe zeitnah zugesagt worden. An der Situation habe sich aber bislang nichts geändert.

Für die Familien-Partei sei dies Grund gewesen, auch im laufenden Jahr nachzuhaken und am Thema dran zu bleiben. Das Stadtbus-Konzept verursache nach Aussage des Betreibers und der Verwaltung pro Jahr höhere fünf- bis sechsstellige Betriebskosten als die derzeit eingesetzten als Überlandbusse empfundenen Fahrzeuge. „Diese Kosten bieten dem Bürger aber einen echten Mehrwert in Form der Stadtbus-Konzeption, was sie somit auch rechtfertigt“, so Roland Düpre Sprecher für Stadtentwicklung der Partei.

Auf Drängen der Familien-Partei und im Einvernehmen mit den Koalitionspartnern seien daher die höheren Betriebskosten in den Doppelhaushalt 2017/2018 eingestellt worden. Der demographische Wandel mit seiner älter werdenden Bevölkerung werde ein attraktives Ingo-Bus-Angebot erforderlich machen. Nun liege der Ball bei der Verwaltung zeitnah den St. Ingbertern den Ingo als Stadtbus wieder zu ermöglichen. Ein entsprechender Sachstand werde im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt erbeten.

gez. Roland Körner, Fraktionsvorsitzender

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2018