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Für Flüchtlinge auf vorhandenen Wohnungsbestand zurückgreifen

Für die FDP in St. Ingbert ist es eine Selbstverständlichkeit Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten zu helfen und eine wohngerechte Unterkunft anzubieten.

Dabei steht für die FDP aber zunächst die Renovierung von bereits vorhandenen städtischen Immobilien statt dem zusätzlichen Ankauf von Liegenschaften klar im Vordergrund.

„Die Stadt St. Ingbert bzw. ihr gehörende städtische Gesellschaften verfügen noch über mehrere Wohngebäude, welche für das Unterbringen von Flüchtlingen nach kurzfristiger Renovierung bereit stehen. Beispielsweise wäre das Gebäude am Beginn der Pfarrgasse idealerweise dazu geeignet“, sagt Andreas Gaa, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes und gleichzeitig Mitglied im Stadtrat St. Ingbert. „Dort stehen derzeit zwei Wohnungen bestehend aus 2 Zimmer, Wohnküche und Bad sowie zwei weitere Wohnungen mit 4 Zimmern, Wohnküche und Bad zur Verfügung. Damit könnten ca. 12-16 Flüchtlingen noch bevor die kalte Jahreszeit beginnt geholfen werden. Im Gebäude besteht zusätzlich die Möglichkeit im Erdgeschoss, in der leer stehenden Gastronomiefläche, ein Kommunikationszentrum einzurichten. Auch das im Frühjahr 2016, nach dem Umzug der Stadtwerke, freiwerdende Rathaus in Rohrbach darf in diesem Zusammenhang für einen vorübergehenden Aufenthalt von Flüchtlingen kein Tabu-Thema sein“.

Nach Ansicht der FDP in St. Ingbert macht es zunächst Sinn diese vorhandenen Ressourcen im Bestand zu aktivieren bevor man über den zusätzlichen Ankauf von Liegenschaften nachdenkt. Da das Land Geldmittel für die Renovierung speziell für solche Häuser zur Verfügung stellt und zudem die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, ist schnelles Handeln angesagt.

 

PM: A. Gaa

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