Nachrichten

Mittwoch, 19. Januar 2022 · sonnig  sonnig bei 0 ℃ · St. Ingberter Aussichtspunkte laden zum Entspannen ein DRK-Schnelltestzentrum im Ratskeller: Neue Öffnungszeiten „MOP uff de Schnerr“ in der Kinowerkstatt

Facebook Twitter Instagram RSS Feed

„Fuß vom Gas – Augen auf“ – 43 Kilometer Gefahrenzone

Aufpassen auf die „Männer in Orange“: Zu hoher Rücksicht gegenüber Straßenbauarbeitern auf Autobahnen hat die IG BAU Saar-Trier die Autofahrer aufgerufen. In diesem Sommer werde allein im Saarland auf 43,3 Autobahnkilometern gebaggert und asphaltiert. „Straßenbauer haben einen der gefährlichsten Jobs – und keine Knautschzone. Für die Autofahrer gilt deshalb: Fuß vom Gas – Augen auf“, sagt Heiner Weber. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Saar-Trier verweist auf das „enorm hohe Unfallrisiko beim Straßenbau“. Es sei doppelt so hoch wie in anderen Bereichen der gewerblichen Wirtschaft.

Besonders gefährlich ist nach Angaben der IG BAU das Einrichten von Baustellen. „Wenn Straßenbauer die rot-weißen Hütchen – die Pylone – aufstellen, stehen sie auf der Fahrbahn mitten im Verkehr. Gerade bei Wanderbaustellen ist das eine dauerhafte Gefahr“, so Weber. Besonders kritisch seien Sommerbaustellen: „Straßenbauer müssen in brütender Hitze auf heißem Asphalt arbeiten. Und viele können von einem Acht-Stunden-Tag nur träumen. Sie müssen gerade im Sommer etliche Überstunden machen. Da lässt die Konzentration schon mal nach“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Auto- und Lkw-Fahrer sollten dies berücksichtigen, wenn sie in eine Autobahnbaustelle fahren.

Eine besondere Gefahr gebe es zudem bei Nachtbaustellen: „Das Arbeiten im grellen Scheinwerferlicht macht es schwer, den Verkehr im dunklen Drumherum mitzubekommen“, so Heiner Weber. Bundesweit werden nach Angaben der IG BAU in diesem Sommer rund 2.400 Kilometer Autobahn saniert oder neu gebaut.

Ein Kaffee für's Team

Spenden

Werbung

Im St. Ingberter Anzeiger werben

Tag-Übersicht

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2022