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Geprüfte Stromsparhelfer im Saarland unterwegs

Saarbrücken. „Stromsparhelfer helfen im wahrsten Sinne des Wortes, Strom zu sparen, und zwar dort, wo die finanziellen Spielräume besonders eng sind“, erklärt Ina Kunz, Projektleiterin des saarländischen Stromspar-Checks PLUS.

Jeweils zwei Stromsparhelfer beraten kostenfrei Haushalte mit geringem Einkommen mit dem Ziel, bis zu 150 Euro jährlich Energiekosten zu sparen. Als Grundstein für das Gelingen bringen die Stromsparhelfer Soforthilfen wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten und wassersparende Duschköpfe im Wert von 70 Euro mit.

Um sich als Energiesparspezialist zu qualifizieren, müssen die Stromsparhelfer eine ausgeklügelte Ausbildung durchlaufen. 70 Stunden mit viel Theorie und Praxis stehen auf dem Ausbildungsprogramm, für das die ARGE SOLAR zuständig ist. Zudem müssen die Stromsparhelfer ihr Wissen in einer Prüfung unter Beweis stellen. Ausbilder und Prüfer, Dr. Alexander Dörr von der ARGE SOLAR nach der Ausbildung: „Ich bin stolz auf die Stromsparhelfer, die mit solchen guten bis sehr guten Ergebnissen die anspruchsvolle Prüfung bestanden haben.“

Der Ausbilder und Prüfer, Dr. Alexander Dörr (links), gratuliert nach bestandener Prüfung.

Bei den Teilnehmern handelt es sich um ausgebildete Facharbeiter, Informationselektroniker, Maler und Bürokaufleute, die dank der Schulung zu kompetenten Ratgebern für Energiesparfragen im Haushalt geworden sind.

Insgesamt sind jetzt 11 Stromsparhelfer im Auftrag des Caritasverbands Saar-Hochwald in Saarlouis und dem Diakonischen Werk an der Saar in Neunkirchen beschäftigt. Das Projekt wird finanziell vom saarländischen Wirtschaftsministerium und 21 Energieversorgern des Saarlandes unterstützt.

Teilnahmeberechtigt an dem Stromspar-Check sind alle Menschen, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also vor allem Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld. Aber auch Menschen mit einem Zuschlag zum Kindergeld oder Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen dürfen teilnehmen, ebenso wie alle Personen, deren Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag liegt. Interessierte Haushalte können sich unverbindlich unter Tel.: 0681 99884 880 über das Projekt informieren und sich für einen Check anmelden.

Die Initiative des Deutschen Caritasverband und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

 

PM: Sabine Ramge-Wein

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