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Gesundheitsministerium, Kassenärztliche Vereinigung Saarland und Ärztekammer des Saarlandes starten Impfkampagne 2012 – Minister Storm lässt sich impfen

Das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, die Kassenärztliche Vereinigung Saarland und die Ärztekammer des Saarlandes haben heute (12.Oktober 2012) die gemeinsame Impfkampagne 2012 gestartet. Das Hauptaugenmerk soll auf der saisonalen Grippeschutzimpfung liegen – aber auch der generelle Impfstatus von Patienten soll überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden.
Die Virusgrippe (Influenza) ist die Infektionskrankheit, an der in Deutschland die meisten Menschen sterben. Das Gesundheitsministerium, die Kassenärztliche Vereinigung Saarland (KVS) und die Ärztekammer des Saarlandes raten daher, sich auch in diesem Jahr gegen die Virusgrippe impfen zu lassen. Ministerium, KVS Ärztekammer verweisen beim Start der diesjährigen Kampagne auf den Erfolg des Vorjahres. „Auch in diesem Jahr werden saarländische Ärzte bei der Terminvergabe die Patienten bitten, ihr Impfbuch mitzubringen und ihren Impfstatus überprüfen zu lassen. Neben der Grippeimpfung soll auch der generelle Impfschutz überprüft werden“, sagte der Gesundheitsminister Andreas Storm. „Wir erhoffen uns von dieser Maßnahme zum einen die verstärkte Sensibilisierung für die Wichtigkeit des Impfens aber auch eine deutliche Steigerung der Impfzahlen. Man muss immer wieder betonen, dass Impfen eine der einfachsten und wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor schweren Infektionskrankheiten ist. “
Grippe-gefährdet sind insbesondere ältere Menschen über sechzig Jahre und solche, die chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Nierenkrankheiten oder Diabetes haben. Dem Risiko einer Ansteckung sind insbesondere auch Personen in Berufsgruppen ausgesetzt, die häufig Kontakt zu anderen Menschen haben, zum Beispiel Altenpflegerinnen, Busfahrer, Bankangestellte oder Kindergärtnerinnen. „Es ist bedenklich, dass sich immer noch zu wenige Menschen aus solchen Risikogruppen gegen Influenza impfen lassen“, so Dr. Josef Mischo, Präsident der Ärztekammer des Saarlandes. „In der kalten Jahreszeit möchten sich viele Menschen wegen einer Erkältung nicht impfen lassen. Daher sollte man die Grippeimpfung nach Möglichkeit frühzeitig – z. B. im Oktober vornehmen lassen. Ein nicht fieberhafter Infekt schließt eine Impfung aber nicht aus.“
„Die Grippeviren verändern sich ständig. Die Impfstoffe werden deshalb jedes Jahr aufgrund von Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neu hergestellt. Der Impfstoff wird immer wieder neu den sich ständig ändernden Eigenschaften der Grippeviren angepasst. Daher muss die Impfung jährlich wiederholt werden. Sie ist im Allgemeinen gut verträglich und verursacht nur in seltenen Fällen Nebenwirkungen. Diese sind zu vernachlässigen im Vergleich zu den tödlichen Komplikationen der Erkrankung“, ergänzte Dr. Joachim Meiser, stv. Vorsitzender des Vorstandes der KV Saarland.
impfen 206

Gesundheitsminister Storm selbst ging mit gutem Beispiel voran. Er erhielt seine Grippeimpfung von Dr. Joachim Meiser. „Lassen auch Sie beim nächsten Arztbesuch Ihren Impfschutz überprüfen“, appelliert Storm abschließend.

Foto: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

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