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Grenzüberschreitend gewandert

Jüngst erwanderte Europaminister Stephan Toscani gemeinsam mit Bürgern und Kommunalpolitikern aus dem Saarland und aus Lothringen den Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.
Anlässlich des Frankreichjahres luden Europaminister Stephan Toscani und Landrat Clemens Lindemann zu einer Archäologischen-Kulinarischen Wanderung über die deutsch-französische Grenze im Biosphärenreservat Bliesgau ein.

Europaminister Stephan Toscani freute sich über die grenzüberschreitende Entdeckungstour: „Dies ist mehr als ein grenzüberschreitender Fußmarsch. Wir erwandern uns gemeinsam mit Saarländern und Lothringern einen Teil der spannenden Geschichte unserer Grenzregion.“

Seit Jahren wird der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim ausgebaut und weiterentwickelt. Landrat Clemens Lindemann: „Gerade in den vergangenen Monaten haben wir mit der Rekonstruktion einiger Gebäude wie zum Beispiel der Taverne nicht nur die Villa für die Besucher leichter erfassbar gemacht, sondern zugleich auch einen weiteren Magneten geschaffen, der weitere Gäste in den Park lockt. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir auch in Zukunft weiter gehen.“

Vom Aussichtshügel im Kulturpark konnte die Wandergruppe auch die Arbeiten am Grabungscamp im Kulturpark verfolgen.

Der römische Gutsherr Lentulus Baiatus begleitete die Wanderung durch den Kulturpark, der 2500 Jahre gallo-römische Geschichte in Saarland und Lothringen zum Anfassen bietet, ohne an der Grenze halt zu machen. Die Wanderung begann auf saarländischer Seite des Kulturparks und führte über die Fundamentreste der römischen Villa und den Wirtschaftshof auf die französische Seite, wo eine kulinarische Stärkung in der alten „Boulangerie“ bereit stand. Der Wanderweg ging an der römischen Thermalanlage vorbei wieder zurück auf deutschen Boden. Nach einem Einblick in die längst vergangene Zeit der Kelten erwartete die Wanderer zum Abschluss ein römischer Imbiss aus regionalen Produkten.

Hintergrund

Die Wanderung im Europäischen Kulturparkt ist die zweite von vier grenzüberschreitenden Wanderungen, die im Rahmen des Frankreichjahres im lothringisch-saarländischen Grenzraum stattfinden und an denen die Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer oder der Europaminister Stephan Toscani teilnehmen. Im Vordergrund steht dabei der deutsch-französische Begegnungscharakter zwischen Bürger/innen und Kommunalpolitiker/innen aus dem Saarland und aus Lothringen.

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