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Grüne äußern sich zur Vorstellung des Mobilitäts- und Radverkehrskonzepts

Konkrete Maßnahmen schnell umsetzen! Mit Spannung wurde es erwartet – endlich ist es da! In der Sitzung des

Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag wurden das allgemeine Mobilitätskonzept und das Teilkonzept zum Radverkehr vorgestellt. Anlässlich der Veröffentlichung erklärt der Vorsitzende der St. Ingberter Grünen, Rainer Keller:

Ich bedanke mich ausdrücklich beim Verkehrsplaner Herrn Hölderich und seinem Team von der planersocietät für die geleistete Unterstützung. Ein großer Dank geht auch an die Mitglieder des Projektbeirats Klimaschutzteilkonzept Mobilität, an die Beteiligten aus der Stadtverwaltung, allen voran an den Oberbürgermeister Prof. Meyer, den Grünen Bürgermeister Markus Schmitt, an den Klimaschutzmanager Herrn Krämer und den Partnern im Stadtrat von CDU und Familienpartei.

Nicht vergessen darf man dabei aber auch die kontinuierliche Unterstützung, welche ADFC, BUND, das Forum Mobilität und der VCD als fachkompetente Organisationen in den letzten Jahren geleistet haben, mit dem Ziel eine Verbesserung der Verkehrssituation in St. Ingbert hin zu einer klima- und menschenfreundlichen Mobilität zu erreichen.

Jetzt wo die Gutachten endlich vorliegen haben wir belastbare Daten, um unsere Grünen Projekte im Bereich nachhaltiger Mobilität endlich anzugehen“, betont Keller und führt weiter aus:

Neben einer allgemeinen Stärkung vorranging des Fuß- und Radverkehrs sowie des ÖPNV müssen konkrete Maßnahmen angegangen werden, die teils schnell und ohne großen Kostenaufwand umgesetzt werden könnten: Markierung vorhandener und Ausweisung neuer Radwege, Beschilderung eines Radwegenetzes zwischen den Ortsteilen, ordentliche Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt und den Ortsteilen, zusätzliche Querungshilfen für Fußgänger, Absenkung der innerstädtischen Höchstgeschwindigkeit, Sperrung weiterer Straßen für den Schwerverkehr.

RadfahrerInnen brauchen auf der Achse Rohrbach-Saarbrücken zudem endlich eine durchgängige Verkehrsachse in der Innenstadt, ohne in die Fußgängerzone ausweichen zu müssen“, konkretisiert Keller.

„Einen ideologischen Kampf gegen das Auto wollen und werden wir nicht führen, jedoch ist klar, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt betrachtet und beteiligt werden müssen. Die Zeiten einer einseitigen Bevorteilung des motorisierten Individualverkehrs sind hoffentlich endgültig vorbei.“

Viele der von den Grünen favorisierten Ideen würden die Stadtkasse keinen Cent belasten, trügen aber zu einer Verbesserung der Lebensqualität aller BewohnerInnen und BesucherInnen St. Ingberts bei.

„Weniger Lärm, weniger Gefährdung, mehr Raum, mehr Lebensqualität bspw. für Anwohner viel befahrener Straßen wie der Kaiserstraße ließe sich durch eine generelle Absenkung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer erreichen. Dies würde auch zu einer maßgeblichen Gefährdungsabsenkung für die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Kinder und Radfahrer beitragen.

Eine moderne Stadt mit Lebensqualität sollte auf die Menschen und nicht einseitig auf Autos ausgerichtet sein. Der zur Verfügung stehende Verkehrsraum ist begrenzt und muss zukünftig allen Verkehrsteilnehmern von den FußgängerInnen über die RadfahrerInnen bis hin zu AutofahrerInnen gleichberechtigt zur Verfügung stehen“, so Keller abschließend.

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