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Grüne fordern mehr rentierliche Investitionen

Die Stadt und Stadtrat müssen in den nächsten Jahren Haushaltskonsolidierung vornehmen, um 2018 nicht in die Haushaltssicherung zu fallen und um Kassenkredite für die Finanzierung der laufenden Verwaltungskosten ( z.B. Personalkosten ) zu vermeiden.

Die meisten saarl.Kommen stecken schon in dieser aussichtslosen Zwangslage. Die Kommunalaufsicht genehmigt deshalb der Stadt nur noch Investitionen bzw. Darlehensaufnahmen von einer Summe unter 2 Millionen. Damit können nur im bescheidenen Rahmen Unterhaltungs – und Zukunftsinvestitionen getätigt werden.

Ein zusätzliches von der Aufsicht genehmigtes Instrument sind rentierliche Investitionen, die sich in wenigen Jahren durch z..B. Energiekosteneinsparung amortisieren.

Die für 2015 geplante Umstellung der Straßenlaternen auf LED- Leuchten sind solch eine rentierliche Investition. Sie erpart der Stadt pro Jahr Energiekosten von über 100.000,-Euro, so dass sich diese Zukunftsinvestition in einigen Jahren amortisiert.

In diesem Sinne fordert die grüne Stadtratsfraktion von der Stadt mehr rentierliche Investitionen für die energetische Sanierung städtischer Hallen und Wohnhäuser. Diese sollen wäremgedämmt werden, neue Heizkessel mit hohem Wirkungsgrad in Kombination mit Sonnenkollektoren oder Fotovoltaik erhalten oder einer Nahwärmeversorgung aus dem Biomasseheizwerk im DNA – Gewerbegebiet angeschlossen werden. Auch die Nahwärmeversorgung von Blockheizkraftwerken aus dem Kreiskrankenhaus oder dem „blau „ ist machbar.

Diese rentierlichen, nachhaltigen Investitionen in unserer Biosphärenstadt fördern gleichermaßen Klimaschutz, Energie ,- Ressourcen ,- und Kosteneinsparung.

 

PM: Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen St.Ingbert

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