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Grüne Fraktion IGB: Verwaltungsspitze arbeitsfähig – Beigeordnete mit Geschäftsbereichen ausgestattet – SPD zeigt Bereitschaft

In der Sitzung des Stadtrats vom 3. 12. wurden den Beigeordneten vom Oberbürgermeister Geschäftsbereiche zugewiesen. Diese Entscheidung trug der Stadtrat mit großer Mehrheit mit.

Der Grüne Bürgermeister Markus Schmitt wird ab sofort für die Bereiche „Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Stadtplanung“ verantwortlich sein, Nadine Müller von der CDU übernimmt die Bereiche „Kinder und Bildung“, Albrecht Hauck von der Familienpartei die Bereiche „Vereine, Sport, Demographie, Tourismus und Kultur“ und Markus Hauck von der CDU die Bereiche „Stiftungen sowie Sicherheit und Ordnung“.

„Es weht ein frischer Wind durch den St. Ingberter Stadtrat! Nach Jahren des Stillstands und politischer Grabenkämpfe ist nach der Kommunalwahl sowohl die neue Verwaltungsspitze als auch die überwiegende Mehrheit des Stadtrats über alle Parteigrenzen hinweg um ein konstruktives Miteinander bemüht“, stellte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Rainer Keller fest.

„Man spürt den Willen zum Wohl St. Ingberts eng zusammenzuarbeiten und nach vorne zu blicken“, betonte Keller und ergänzt: „Als sehr positiv nahmen wir die Signale aus der SPD zur Kenntnis: Viele Stadtverordnete der SPD trugen die Übertragung der Geschäftsbereiche -wenn zwar nicht geschlossen als Fraktion, aber doch mehrheitlich- mit. Ich stelle mit Freude fest, dass die Mehrzahl der SPD Stadtverordneten glücklicherweise zu der Erkenntnis kam, dass es für die Stadt besser ist sich aus der politischen Schmollecke heraus zu begeben“.

„Wir hatten der SPD bereits kurz nach der Konstituierung des neuen Stadtrats angeboten, einen der vier Beigeordnetenposten aus den Reihen der Sozialdemokraten zu besetzen und hätten als Grüne diese Entscheidung als Signal für einen politischen Neuanfang in St. Ingbert gerne mitgetragen. Auf das Angebot die Verwaltungsspitze auf eine möglichst breite politische Basis unter Beteiligung von Grünen, CDU, Familienpartei und SPD zu stellen ging die SPD damals allerdings nicht ein und stellte stattdessen -für uns relativ überraschend- eine Kandidaten gegen unseren Bürgermeisterkandidaten auf, der dann nicht gewählt wurde. Die neuen Signale lassen auf ein konstruktives Miteinander hoffen. Wir Grüne standen bereits in der vergangen Periode mit der Koalition aus Grünen, CDU und Familienpartei für eine sozial-, ökonomisch- und ökologisch-nachhaltige Stadtentwicklung und werden diese Entwicklung auch weiter vorantreiben“, so Keller abschließend.

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