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Grüne St. Ingbert zur Sanierung des BüRo

Bürgermeister Markus Schmitt zu den aktuellen Forderungen zur Sanierung des Rohrbacher Bürgerhauses vor dem Hintergrund der Notwendigkeit eines Sparhaushalts: „Wir Grüne wissen um die Wichtigkeit und Bedeutung

der Ortsteile für unser Gemeinwesen. Eine Sonderrolle sollte aber keiner der Ortsteile beanspruchen! Wir sind alle in einem Boot“, betont der Grüne Bürgermeister, Markus Schmitt und ergänzt: „Viele Ortsteile waren angesichts der angespannten Haushaltslage sehr zurückhaltend was finanzielle Forderungen für ihre Projekte betraf.”

„Ich freue mich über die aktuellen Aktivitäten im Ortsteil Rohrbach“, erklärt Schmitt, betont aber: “Fast alle politisch Verantwortlichen in St. Ingbert machen sich Gedanken darüber, wie wir einen genehmigungsfähigen Doppelhaushalt 2021/22 aufstellen können. Auch in Rohrbach wird eine leidenschaftliche Diskussion geführt. Die in Rohrbach handelnden Akteure Schuh und Weber gefährden aber mit ihrer Forderung nach der Finanzierung eines Rohrbacher Kultursaals die Handlungsfähigkeit der gesamten Stadt! Dabei wäre wichtig schnellstmöglich einen Haushalt für St. Ingbert aufzustellen, um für die nächsten Jahre handlungsfähig zu sein. Es wird leider deutlich, dass die Prioritätensetzung in Rohrbach eine andere zu sein scheint!“.

„Wir investieren stadtweit in die frühkindliche Bildung und planen z.B. auch in Rohrbach einen neuen sechszügigen Kindergarten. Das ist ein sinnvolle Investitionen in die Zukunft! Wenn das Bürgerhaus in Rohrbach wichtiger sein sollte als andere Projekte, hätten wir aber einen geeigneten Gegenfinanzierungsvorschlag: Der inmitten eines Wasserschutzgebiets falsch platzierte geplante Neubau eines Feuerwehrgerätehauses sollte gestoppt werden!“, fordert Schmitt und ergänzt: „Der jetzt gewählte Standort am Festplatz erfüllt null Komma null sinnvolle Kriterien: Von der Verkehrssituation problematisch, vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu kurz gesprungen und baulich -auf Grund der Wasserschutz-rechtlichen Anforderungen- unnötig teuer“.

„Der demographische Wandel wird uns immer stärker zu Kooperationen zwingen. Dabei wäre es besser die Dinge eigenverantwortlich gestalten zu können, statt durch äußere Einflüsse gezwungen zu werden. Wir Grüne orientieren uns daher maßgeblich an den Bedingungen von morgen und sehen eine Zusammenlegung der Wehren weiterhin als sinnvoll an. Eine Kombi-Variante aus Hasseler und Rohrbacher Wehr im Stegbruch wäre nicht nur kostengünstiger, sondern ökologisch sinnvoller. Wenn der Ortsrat Rohrbach das neue Feuerwehrgerätehaus streicht, könnte man mit uns sicherlich über die Sanierung des Bürgerhauses sprechen.“, erklärt Schmitt abschließend.

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