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Haus Lochfeld ist Leuchtturmprojekt der Energiewende

Das Haus Lochfeld in Wittersheim wird zum Reallabor der Energiewende: Mithilfe unterschiedlicher Quellen Erneuerbarer Energien soll die Energieversorgung des Kulturlandschaftszentrums im Saarpfalz-Kreis möglichst autark funktionieren.

Für die Neukonzeption der Energieversorgung erhält das Haus Lochfeld eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Am Donnerstag, den 22. August, überreichte Energieministerin Anke Rehlinger einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 74.000 Euro an Landrat Dr. Theophill Gallo und Prof. Dr.-Ing. Franz Heinrich, Geschäftsführer der GEW-Projektgesellschaft für Gebäude-, Energie- und Wassermanagement
„Im Haus Lochfeld entsteht ein spannendes Projekt mit absolutem Vorbildcharakter. Hier lässt sich die Energiewende anfassen! Daher freue ich mich, bei der Realisierung unter die Arme greifen zu können – auch in der Hoffnung, dass viele saarländische Kommunen diesem positiven Beispiel folgen“, sagte die Ministerin bei der Übergabe.

Als Kulturlandschaftszentrum ist das Haus Lochfeld mit seinen vielfältigen Aktionen und Events eine echte Größe im Veranstaltungskalender der Biosphäre Bliesgau. Seinen Strom bezieht das Haus bereits dezentral. Die vorhandenen Anlagen sind jedoch in die Jahre gekommen, es bedarf einer Neukonzeption der gesamten Energieversorgung. Mithilfe der Fördersumme können die in diesem Zuge notwendigen Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden.
„Das vor zwanzig Jahren konzipierte Versorgungskonzept mittels Blockheizkraftwerk und Stromspeicher im Kulturlandschaftszentrum musste aufgrund technischer Fortschritte und der immer schwieriger werdenden Brennstoffversorgung mit Rapsöl und des veralteten Notstrom-Diesel-Aggregates neu ausgelegt werden. Mit der neuen Lösung haben wir eine nachhaltige und probate Versorgung mit Modellcharakter“, dankte Landrat Dr. Theophil Gallo allen an der Realisierung Beteiligten.
Die Gesamtausgaben der Maßnahmen belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium übernimmt somit 50 Prozent der Kosten.

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