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Heizungsverbrauch reduzieren – Tipps der Verbraucherzentrale

Der Preis für Heizöl ist in den letzten Wochen gestiegen. Möglicherweise steigen die Preise weiter.

Sowohl Hausbesitzer als auch Mieter müssen sich daher auf deutlich höhere Heizkosten einstellen. Neben der Strategie, Geld für die zu erwartenden Nachzahlungen zurück zu legen, kann man durch gezielte Maßnahmen den Energiebedarf reduzieren. Dadurch können die Heizkosten deutlich vermindert werden. „Es muss nicht immer die teure Wärmedämmung sein, auch kleine Maßnahmen, die wenig Geld kosten, sparen Energie“, sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale.

Häufige Schwachstellen sind Heizkörpernischen. An diesen Stellen sind die Wände besonders dünn, so dass bei ungedämmten Außenwänden der Energieverlust besonders hoch ist. Mit etwas Geschick kann man eine dünne mit Alu kaschierte Dämmplatte auf die Nischenwandfläche anbringen. Die Dämmplatte hat einerseits den Effekt, dass die Strahlungswärme durch die glänzende Alu-Oberfläche reflektiert wird, andererseits geht weniger Wärme infolge der Dämmung verloren. Besonders wirksame Dämmmaterialen sind beispielsweise PU-Schaumplatten.

Alternativ kann der Heizkörper abgehängt und die Nische komplett gedämmt werden.

Auch die Rollladenkästen sind eine häufige Schwachstelle, durch die viel Wärme verloren geht. In den meisten Fällen kann auch hier nachträglich gedämmt und die Luftdichtigkeit verbessert werden.

Wenn es im Winter an allen Ecken und Kanten ins Haus zieht, ist es an der Zeit, die Dichtungen von Fenstern und Türen zu prüfen und bei Bedarf auszuwechseln. Die Undichtigkeiten machen sich im Winter auch bei Windstille unangenehm bemerkbar. Untere Türspalten sind ebenfalls durch Bürstendichtungen abzudichten.

Auch bei der Warmwasserbereitung, durch die Einstellung der Thermostatventile oder beim Heizen und Lüften kann man Energie sparen.

Da die Wohn- und Lebensverhältnisse sehr verschieden sind, bietet die Verbraucherzentrale eine individuelle Beratung an, die sich an der jeweiligen Situation orientiert. Dazu ist es hilfreich, wenn der Ratsuchende Baupläne oder Fotos mitbringt. Darüber hinaus bietet die Verbraucherzentrale für Mieter und Hauseigentümer die Überprüfung des Energieverbrauchs zu Hause an. Diese Energie-Checks kosten dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie je nach Umfang 10 bzw. 20 Euro. Bei dem umfangreicheren Gebäude-Check können auch größere Sanierungsmaßnahmen besprochen werden. Die Energieberatungsangebote sind für Hilfeempfänger kostenfrei.

Weitere Informationen auch unter der kostenfreien Tel.-Nr. 0800 809 802 400.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202 statt. Anmeldung unter 06894 – 130 oder 0681 – 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

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