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Heringsessen der CDU stieß auf großes Interesse

In der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthalle berichteten der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat, Markus Hauck, sowie der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Pascal Rambaud am Aschermittwoch unter dem Motto „Den Blick nach vorne richten – zukunftsgerichtet handeln“ über aktuelle Themen der Kommunalpolitik und Themenfelder der Zukunft.

Markus Hauck kritisierte dabei in seiner Rede die bisherige Ideenlosigkeit des neuen Oberbürgermeisters Hans Wagner, dem er fehlende Visionen vorwarf und dem er prophezeite, in vielen Bereichen noch eine Menge lernen zu müssen. Weiterhin betonte er die Verlässlichkeit der CDU-Stadtratsfraktion im Bereich der Finanzplanung, der er einige von der sogenannten „Koalition der Vernünftigen“ beschlossenen kostenintensiven Maßnahmen, wie dem Ankauf der ehemaligen Justizvollzugsanstalt und den noch nicht absehbaren Kosten im Zuge des Umbaus für die geplante Musikschule, gegenüberstellte. Als weitere wichtige Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit der CDU-Stadtratsfraktion nannte er Maßnahmen im Bereich von Betreuungsplätzen für Kinder, Verkehr und Bildung sowie den Erhalt eines vielfältigen kulturellen Angebotes und des regen Vereinslebens in St. Ingbert, für die er eine Reihe von Beispielen anführte.

Im Anschluss nutzte der neue Stadtverbandsvorsitzende Pascal Rambaud die Gelegenheit, um seine Schwerpunkte für die Zukunft St. Ingberts vorzustellen. Zu Anfang seiner Rede betonte er die Aufgabe der Kommunen, im Hinblick auf den kommenden Rechtsanspruch ausreichend Betreuungsplätze in Krippen und Kindertageseinrichtungen bereitzustellen. St. Ingbert müsse hier seinen Beitrag leisten, damit künftig die privaten Träger, die seit Jahrzehnten verlässliche Partner der Kommunen sind, ausreichende Planungssicherheit bei ihren Projekten haben. Gefragt seien kreative Lösungsmöglichkeiten, um die Arbeit der freien Träger zu unterstützen.

Im weiteren Verlauf unterstrich er die Notwendigkeit von Zielsetzungen z. B. im Bereich der Verkehrsplanung, welche die Grundlage für eine zielgerichtete Diskussion darstelle; man dürfe sich hier nicht in Kleinigkeiten verlieren. Weitere Schwerpunkte seiner Rede waren der Kommunikationsfluss zwischen Verwaltung, Kreis und Bürgern, dargestellt am Beispiel der Leibniz-Turnhalle und am Rohrbacher Rathaus, wobei er für letzteres eine Verwendung als „Handwerkerzentrum Rohrbach“ ins Gespräch brachte. Darüber hinaus regte er die Einsetzung eines „Vereinslotsen“ an, der den ehrenamtlich tätigen Bürgern in den Vereinen mit Rat und Tat zur Seite stehen könne. Abschließend sorgte er mit einem Vergleich zwischen Eigenschaften von Heringen und einigen St. Ingberter Kommunalpolitikern für Erheiterung im Auditorium; vom Geschmack zumindest der Heringe konnten sich die anwesenden Gäste im Anschluss selbst überzeugen.

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