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Historischer Ort lädt wieder zur Einkehr ein

Das Team des CJD Homburg und der Homburger Sänger Oku mit Band sorgen für beste Stimmung in der Taverne im Europäischen Kulturpark

REINHEIM. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Christlichen Jugenddorfes Homburg hatten bei der jüngsten Matinee im Europäischen Kulturpark alle Hände voll zu tun. Doch sie wussten um die Bewährungsprobe gleich am 1. Tag des offiziellen Gastronomiebetriebes der römischen Taverne und waren bestens vorbereitet. Der Homburger Sänger Oku ist mittlerweile ein Publikumsmagnet und mit seiner Band OQmanSolo sorgte er wie erwartet am Morgen des 1. Juli für ein volles Haus – und grandiose Stimmung.

Die Besucher konnten somit nicht nur ein anspruchsvolles und gleichsam unterhaltsames Konzert genießen, sondern auch das neue Gastronomieangebot, das ab sofort wieder zum Verweilen in der Taverne einlädt.

Norbert Litschko, Geschäftsführer der CJD Homburg/Saar gGmbH, bedankte sich bei Landrat Dr. Theophil Gallo für die Chance, an diesem Ort gastronomisch tätig zu werden. „Ich bin jedes Mal ergriffen von diesem Platz, weil er alte Geschichte und neue Kulturerfahrungen unter einem Dach beheimatet. Hier ist nachzuvollziehen, wo die Wurzeln unseres Zusammenlebens sind“, schwärmte Litschko bei der Begrüßung der Gäste und stellte das gastronomische Angebot vor.

Die einfachen, aber raffiniert zubereiteten Speisen mit Bezug zur römischen Küche sind für den „kleinen Hunger“ gedacht. So finden sich auf der Speisekarte beispielsweise handgemachte Dinkelfladen frisch aus dem Steinbackofen, Reibeküchle mit Apfelkompott oder Räucherlachs, gebackene Ofenkartoffel, „Tisanam“, ein klassischer römischer Eintopf, eine Käseauswahl oder Vespervariation vom Schieferstein, dann Kaffeespezialitäten und Kaltgetränke wie die hausgemachte Limonade sowie handgemachtes Eis. Nicht zu vergessen der leckere Kuchen und weitere Backwaren aus der eigenen Konditorei mit Produkten aus dem Bliesgau. So ließen sich die Matinee-Besucher schon mal gerne vom Blaubeerkuchen, einem wahren Baiser-Traum mit Blaubeeren und Johannisbeeren aus dem römischen Garten, verführen.

Auf diese und andere Naschereien muss also in Zukunft nicht mehr verzichtet werden. Die Taverne ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bei entsprechendem Wetter können die Gäste auch auf der Terrasse vor einer wunderschönen Landschaftskulisse tafeln und Zeit verbringen. Im Serviceteam arbeiten unter Federführung von Teamleitung Dirk Clanget und Christine Altmaier auch Auszubildende des Christlichen Jugenddorfs. Die Jugendlichen mit Handicap oder mit Migrationshintergrund absolvieren hier eine ganzheitliche Ausbildungs- und Persönlichkeitsentwicklung.

Das CJD-Team freut sich, viele Gäste aus der Region in diesem Kleinod bewirten zu dürfen, wohlwissend, dass sich noch einiges einspielen muss und darf. Für die Region rund um den Europäischen Kulturpark und für die Menschen, die unterwegs sind, ist die Neueröffnung der Taverne sicher eine Bereicherung.

Als Chance und Bereicherung sieht auch Landrat Dr. Gallo die Zusammenarbeit mit dem Christlichen Jugenddorf. „Dies ist ein tolles Projekt, das von jungen Menschen für die Biosphären-Region umgesetzt wird. Darauf bin ich sehr stolz und ich bin sehr zuversichtlich, dass es gelingen wird“, freute sich der Landrat und dankte allen, die sich für den Gastronomiebetrieb der Taverne einsetzen.

Bei der nächsten musikalischen Matinee, zu der der Verein „Begegnungen auf der Grenze“ einlädt, werden „Robert, du und ich“ deutsche Schlager und Chansons präsentieren. Sie findet am Sonntag, dem 26. August, um 11 Uhr in der Taverne im Europäischen Kulturpark statt.

 

PM: Pressestelle SPK

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