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Höhere Zuschüsse für energetische Gebäudesanierung

Es gibt mehr Geld für Energiesparer! Ohne großes Medienecho hat  die KfW ihre Zuschüsse für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden erhöht. Zum einen steigt die maximale Bemessungsgrenze von 50 000 Euro auf 75 000 Euro je Wohneinheit und zum anderen die prozentuale Höhe der Unterstützung. Damit erreicht der Zuschuss bei Einzelmaßnahmen mit nun maximal 3.750 Euro pro Wohneinheit bisher unbekannte Höhen. Auf eine besonders attraktive Förderung weist Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale hin: „ Bei energetisch sehr hochwertigen Sanierungen kann der Zuschuss im „KfW-Effizienzhaus 55“-Programm nun 15 000 Euro pro Wohneinheit betragen.“

Für alle von der KfW geförderten Maßnahmen ist ein zugelassener Energieberater nötig. Wenn der Energieberater auch die Baubegleitung übernimmt, gibt es auch dafür einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten. Der maximale Zuschuss ist erheblich erhöht worden von ehemals 2.000 auf jetzt 4.000 Euro. Darüber hinaus sind in den meisten Fällen die energetischen Sanierungen zur Zeit auch mit dem Saarländischen KlimaPlusSaar – Programm kombinierbar, so dass ein beachtlicher Teil der Herstellungskosten von Vater Staat übernommen wird.

„Die Förderung für energetische Verbesserung von Häusern ist damit zur Zeit sehr attraktiv“, fasst Energieberater Schneeweiß zusammen.

Bevor man die Förderung in Anspruch nehmen kann, muss man allerdings die Inhalte und Anforderungen kennen. Bei der Entschlüsselung dieser nicht ganz einfachen, technischen Texte helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale und zeigen den besten Weg zur Sanierung und Förderung der Maßnahmen auf.

Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.

Energieberatungen in St. Ingbert finden jeden ersten und dritten Montag im Monat im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 203 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 – 15.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017