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Ideen in die Praxis bringen

Zukunftsworkshop zur Förderung von Kindern soll nun in konkreten Aktionen münden

Eine sehr gute Resonanz hatte der jüngst durchgeführte Zukunfts-Workshop zur Förderung von Kindern, der auf Einladung des Kreisjugendamtes eine stattliche Zahl von Experten und Interessierten im Haus der Begegnung in Erbach stattfand. Zahlreiche Ideen und Anregungen, die im Rahmen der Veranstaltung entwickelt wurden, stehen nun vor ihrer Umsetzung in praktische Arbeit.

In einem Gespräch mit dem Jugendamtsleiter des Saarpfalz-Kreises, Klaus Guido Ruffing, betont dieser, dass die Veranstaltung äußerst kreativ und inspirierend verlaufen sei und man eine stattliche Zahl von Ideen gesammelt hätte, um Kinder schon in der Kita oder der Grundschule gezielt zu fördern. Ergänzend zum dem bestehenden Projekt der Lesepaten könnte sich Ruffing vorstellen, dass rüstige Mitbürger den Kindern Sprachkurse geben oder zum besseren Verständnis von Naturwissenschaften beitragen .

Klaus Guido Ruffing: „Wir müssen alle Kräfte auf Gemeinde- und Kreisebene bündeln, um die Kinder so effektiv zu unterstützen, dass sie einen für sie optimalen Bildungsabschluss erzielen. Das ist unser präventiver Ansatz.“ Die Konferenz habe als Initialzündung bestens funktioniert, nun werde der Kreis aktiv, um die Ideen auf Gemeindeebene zu installieren. Gleichzeitig stehen die Mitarbeiter des Kreisjugendamtes den Initiativen – ob im Kindergarten oder in der Grundschule – beratend zur Seite.

Die konkrete Arbeit müsse aber nun vor Ort, nahe an den Kindern und deren Eltern erfolgen. Deshalb möchte Klaus Guido Ruffing auch die Bürgermeister der Städte und Gemeinden für die Initiative gewinnen – getreu dem afrikanischen Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, bedarf es eines ganzen Dorfes!“

Die Städte und Gemeinden haben nach der Initialveranstaltung nun die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projekts „Anschwung für frühe Chancen“ über das zuständige Büro in Trier Experten mit ins Boot zu holen, mit denen gemeinsam man eine kommunale Bildungslandschaft aufbauen kann, in der kein Kind „verloren“ geht, das heißt: jedes Kind seine Chance auf seine optimale Ausbildung vor Ort nutzen kann.

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