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IG BAU – Offensive gegen miese Geschäfte mit Werkverträgen

Die IG BAU hat den Vorstoß von Saar-Arbeits- und Wirtschaftsminister Heiko Maas (SPD) gegen den Missbrauch von Werkverträgen begrüßt. Die Ankündigung von Maas, gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen eine Länderinitiative gegen Schein-Werkverträge zu starten, sei ein gutes und deutliches politisches Signal.

 

„Dem miesen Geschäft mit Werkverträgen muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Werkverträge werden immer mehr zu Schlupflöchern für Lohndumping. Hier gibt es längst ein neues Modell der Ausbeutung,“ sagt Markus Andler. Nach Worten des stellvertretenden Regionalleiters der IG BAU Rheinland-Pfalz-Saar nutzen immer mehr Arbeitgeber Werkverträge, um Löhne zu drücken und die Tarifbestimmungen sowie die betriebliche Mitbestimmung auszuhebeln.

„Das zweifelhafte Geschäftsmodell heißt: die gleiche Arbeit, aber mit weniger Geld. Statt Stammbelegschaften erledigen Leiharbeiter von Subunternehmen für billigen Lohn die Jobs“, so Markus Andler. Mit Werkverträgen würden die Stammbeschäftigten massiv unter Druck gesetzt. Dahinter stecke die Absicht, die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern und Löhne zu drücken.

„Der Missbrauch von Werkverträgen als ‚Billiglohn-Geschäftsmodell’ muss gestoppt werden. Vor allem brauchen wir Kontrollmöglichkeiten und klare Mitspracherechte für die Betriebsräte beim Einsatz von Werkverträgen“, so der stellvertretende Regionalleiter der IG BAU Rheinland-Pfalz-Saar.

 

 

PM: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

 

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