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IG BAU warnt vor Reaktion auf „Pavillion-Kostenexplosion“

Kein „Rotstift XXL“ im Saarland – Keine „Politik auf Verschleiß“

Keine „Politik auf Verschleiß“: Die IG BAU hat vor einem „Kaputtsparen“ der öffentlichen Infrastruktur im Saarland gewarnt. Es sei absolut kurzsichtig, vor dem Hintergrund der skandalösen Kostenexplosion beim Saarbrücker Pavillon den „Rotstift XXL“ anzusetzen.

„Eine saarländische ‚General-Baubremse‘, wie sie die gescheiterte CDU/FDP-Regierungskoalition mit Einsparungen in Höhe von 20 Millionen Euro im Hochbau vorgesehen hat, ist ein fataler Fehler. Wer die Sparzange beim Bau ansetzt, bremst einen der wichtigsten Motoren für die Binnenkonjunktur und gefährdet Hunderte von Arbeitsplätzen“, sagt Markus Andler von der IG BAU-Region Rheinland-Pfalz-Saar. Mit 20 Millionen Euro ließen sich mehr als 550 Arbeitsplätze im saarländischen Hochbau sichern bzw. neu schaffen.

Die IG BAU werde, so Andler, im bevorstehenden Landtagswahlkampf genau hinsehen, wie sich die Parteien positionieren: „Mit uns ist eine ‚Politik auf Verschleiß‘ nicht zu machen. Wer Hochschulen, Kliniken, Straßen, Polizeiwachen und Schwimmbäder per Spardiktat verkommen lässt, muss mit unserem massiven Widerstand rechnen. Wenn wir fällige Sanierungen jetzt nicht anpacken, kommt das dicke Ende später. Wenn man Schäden an Gebäuden nicht saniert, werden sie schlimmer – und nicht besser“. In diesem Zusammenhang erteilt die IG BAU der Schuldenbremse im Saarland eine klare Absage.

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