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In die Zukunft des Parks investiert

Richtfest der Taverne im Europäischen Kulturpark gefeiert
Es ist für den Europäischen Kulturpark wohl einer der entscheidende Schritte: Im Beisein vieler interessierter Bürger und engagierter Kommunalpolitiker feierte man Richtfest für das Gebäude B 6, der zukünftigen Taverne der musealen Anlage auf der Grenze.
Landrat Clemens Lindemann betonte bei seiner Begrüßung, die wegen der senkenden Sonne ins Innere des Gebäudes verlegt wurde, dass mit diesem Gebäude ein überaus wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Parks gemacht werde. Nach dem Torhaus und der Scheune könne nun schon bald in der Taverne nicht nur römisches Leben nachempfunden werden, sondern auch die Gäste stilecht verköstigt werden.
Fast genau ein Jahr nach dem Spatenstich steht nun das Haus im Rohbau mit Dachgebälk und Eindeckung. Die Fertigstellung ist für das kommende Frühjahr vorgesehen, damit die komplette Saison schon gastronomisch abgedeckt ist. Investiert wurden insgesamt rund 1.8 Millionen Euro. Davon fördert das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr 70 Prozent der Gesamtkosten (20 Prozent aus Fördermitteln des Landes für „touristische Infrastruktur und 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds zur Regionalentwicklung. Der Saarpfalz-Kreis trägt mit rund 540 000 Euro den Rest der Kosten.
Entstanden ist  ein zweigeschossiges Gebäude mit Porticus. Im Erdgeschoss wird die Taverne mit 63 Sitzplätzen untergebracht sein, das Obergeschoss ist für einen Museums- und Ausstellungsraum vorgesehen.
Die Bedeutung des Europäischen Kulturparks für den saarländischen Tourismus unterstrich Dr. Anselm Römer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr in seinem Grußwort. Der Bürgermeister der Gemeinde Gersheim, Alexander Rubeck freute sich über das schmucke Gebäude, in dem er sich auch vorstellen könnte, Trauungen im keltisch-römischen Ambiente zu vollziehen. Und Lothar Kruft, Vorsitzender des Freundeskreises des Kulturparks, setzte die Baumaßnahme in den Kontext der Entwicklung des Parks, der Zug um Zug attraktiver werde.
Nach dem Richtspruch von Zimmermeister Wolfgang Detzen wurde das Haus mit einer deftigen Mahlzeit und vielen erfrischenden Getränken noch gefeiert.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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