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Internationales Jugendseminar zur Atomkraft in Gersheim

Spohns Haus bietet seit einigen Jahren immer wieder für Jugendliche aus europäischen Ländern eigene Themenwochen an, die sich mit aktuellen Problemen und Fragestellungen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik und Religion befassen. In einem weiteren internationalen Projekt wurde vor einigen Tagen in dem ökologischen Bildungszentrum ein hochaktuelles Thema diskutiert, das sich mit den Gefahren und der (Nicht-)Beherrschbarkeit der Atomkraft befasste. In einem fünftägigen Seminar setzten sich etwa 60 polnische, ukrainische und deutsche Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahre zusammen mit wissenschaftlichen Experten und Politikern mit den Sicherheitsrisiken der Atomkraft auseinander. Unter anderem standen folgende  Themen auf der Tagesordnung: „Ausstieg – geht das?“, „Euphorie und Ausstieg“, „Stromversorgung“, „AKW und Klimaschutz“ sowie „Unfälle in Atomanlagen“. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz regenerativer Energieformen. Begleitet wurden die Diskussions-runden von Tagesexkursionen zum Atomkraftwerk Cattenom  und zu dem saarländischen  Hersteller von  Windgeneratoren VENSYS in Neunkirchen.  An der Veranstaltung nahmen  auch hochrangige Vertreter der polnischen und ukrainischen Generalkonsulate in Deutschland sowie Vertreter des saarländischen Umweltministeriums teil. Fazit einer polnischen Teilnehmerin: „In unserem Land wird zur Zeit die Einführung von Atomkraftwerken heftig diskutiert. Nach meinen Erfahrungen in diesem Seminar möchte ich mich persönlich dagegen aussprechen.“

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