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iPad Projekt an der Gemeinschaftsschule Gersheim

Eltern sehen den Schlüssel zum Schulerfolg ihrer Kinder darin, dass diese den kompetenten Umgang mit Medien erlernen. Das jedenfalls ist das Ergebnis der aktuellen KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Den Erwartungen der Eltern kommt die Gemeinschaftsschule Gersheim in hohem Maße entgegen. Sie hat sich schon seit langem den Umgang mit modernen Medien im Unterrichtseinsatz auf die Fahnen geschrieben. Das jüngste Projekt, das an der Schule durchgeführt wurde, erfüllt diesen Anspruch in besonderem Maß.
Das Lehrerfortbildungsinstut (LPM) bietet Schulen die Möglichkeit zehn Tablets vier Wochen lang auszuleihen. Uns so landete ein schwerer Koffer mit iPads an der Gemeinschaftsschule in Gersheim. Einige Lehrer nutzten die iPads für kleine Projekte, zwei andere versuchten sich an einem größeren Projekt und erstellten mit ihren Klassen Ebooks. Ein Ebook ist ein digitales Buch, das im Gegensatz zum gedruckten Buch auch Medien wie Videos, Audioaufnahmen und Internetverknüpfungen enthält. Um solche „Bücher“ zu erstellen, bedarf es einer speziellen Software bzw. App.
Im Unterrichtsfach Gesellschaftswissenschaften der Klasse 9e1 behandelte Eric Schwarz mit seinen Schülern die Themen „Entstehung des Nationalsozialismus“ und „Zweiter Weltkrieg“. Die Aufgabe bestand darin, die Rechercheergebnisse in einem elektronischen Buch zu dokumentieren und aufzubereiten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
Die Klasse 6f2 nutzte unter Anleitung von Gabriele Dippel die iPads, um den Besuch in der französischen Partnerschule in Bazancourt bei Reims zu dokumentieren. Dorthin war eine 30-köpfige Schülergruppe am Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages gefahren, um dieses Ereignis in einem Festtag mit den französischen Partnern zu feiern. Die Erlebnisse von dieser Fahrt und ihre Eindrücke vor Ort hielten die Schüler im Verlauf des Projekts in den Ebooks fest. Mehrere Stunden in der Woche waren sie mit Eifer bei der Sache. Texte wurden geschrieben, Bilder und Videos von dem Festakt wurden eingefügt und Audiotexte wurden aufgenommen.
Zu Beginn ging die Arbeit mit der neuen Technik noch ein bisschen schleppend voran und es zeigte sich mal wieder, dass Jugendliche zwar rege mit neuen Medien umgehen, dass sie sie aber dann, wenn es um etwas anspruchsvollere Arbeit damit geht, mitunter genauso schwer tun wie manch ein Erwachsener. Nachdem aber die Einarbeitungsphase abgeschlossen war, ging es gut voran. Gerade die jüngeren Schüler arbeiteten mit sichtlicher Freude und so waren sie regelrecht traurig als das Projekt beendet war und sie die iPads zurückgeben mussten.

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