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Jubiläum 50 Jahre ökumenischer Caritasverein

Das 50. Jubiläum des „Ökumenischen Caritasvereins Hassel e.V.“ sowie 40 Jahre „Ökumenische Sozialstation St. Ingbert/Blies- und Mandelbachtal“ wurde mit einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst und einer anschließenden Feier

mit viel Information über den Verein in der evangelischen Begegnungsstätte in Hassel begangen. Mitglieder und Freunde des überkonfessionellen Vereins erfuhren im Gottesdienst, der von Pfarrerin Annemarie Pachel und Pfarrer Alexander Klein geleitet wurde, im Evangelium vom barmherzigen Samariter, wer unser „Nächster“ ist und dass es wichtig ist, zu helfen.

Das passte sehr gut zu dem Zweck des Vereins, nämlich, sich um alte und kranke Menschen zu kümmern, wie Vereinsvorsitzender Michael Rinck ausführte, dem es wichtig ist, Vertreter beider christlicher Kirchen im Vorstand zu haben.

Zweck der Feier war nicht nur das gesellige Beisammensein nach dem Gottesdienst, sondern auch die Vorstellung und Neuausrichtung des Vereins, der auch Kinder und Jugendliche als Klientel in der Satzung erwähnt. Erwin Lück, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins der ökumenischer Sozialstation, ließ in seiner Rede die Reaktivierung des Vereins Revue passieren, vergaß nicht, den verstorbenen Hans Brengel als Kümmerer des Vereins zu erwähnen und Anton Hans, der den Krankenpflegeverein zuletzt (seit 2012) geleitet hatte.

Michael Rinck ging auf die Geschichte seit den Zwanziger Jahren ein, wobei noch Quellen dazu gesucht würden. Die Sicherstellung einer häuslichen Krankenversorgung war die Zielrichtung des Vereins, die aber durch die 1995 bundesweit eingeführte Pflegeversicherung ihre Daseinsberechtigung zu verlieren schien.

Blick auf Erwin Lück mit seiner Rede.

Rinck dankte Erwin Lück, der die neue Satzung erarbeitet und somit wesentlich zur Reaktivierung des Vereins beigetragen hatte: Der Verein verwirklicht Kranken-, Alten-, Haus- und Familienpflege sowie Kinder- und Jugendhilfe. Die Zukunft des Vereins: Er ist Ansprechpartner für Fragen rund um das Altern und die Pflege. Dabei gibt es drei Zielrichtungen: Intensivierung der Mitgliederbetreuung, Koordination der Seniorenbetreuung in Hassel sowie aktive Angebote in den Bereichen Seniorenbetreuung und Altenpflege. Nach der Vorstellung des neuen Vorstandes forderte der Vorsitzende dazu auf, sich professionelle Hilfe zu erbitten, wenn die eigene Kraft nicht mehr dazu reicht. Der Träger des ökumenisch ausgerichteten Caritasvereins sei die Sozialstation, die mit der Geschäftsführerin Silke Eder jederzeit professionelle Hilfe leisten könne. Darüber hinaus möchte der Vorstand mit Blickpunkt auf die Gesundheitsförderung im Alter Vorträge (Vorsorge-Vollmacht) sowie Informationen über Hospiz- oder Palliativ-Betreuung und weitere seniorenrelevante Themen anbieten.

Alles, was den überkonfessionellen Krankenverein betrifft, fasste Bürgermeisterin Nadine Backes in ihrer Rede zusammen: Ehrenamt, Engagement, das Gespräch am Fenster, Hilfe beim Einkauf, Einsatz, Gemeinschaft, Nähe zu den Bürgern, Verantwortung übernehmen. Ortsvorsteher Markus Hauck dankte dem Verein für den Einsatz für den Stadtteil Hassel und überreichte eine Spende.

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