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Jürgen Berthold contra Siegfried Thiel

Jürgen Berthold, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat, nimmt Stellung zu seinen Äußerungen während der Bürgerinformationsveranstaltung „Pfuhlwiese“.

Pressemitteilung:

 

Jürgen Berthold contra Siegfried Thiel

Bei der Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Lebensmittelmarkt und Wohnbebauung Pfuhlwiese hat Jürgen Berthold zu den Bürgern als Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen gesprochen.

Er hat den Bürgern empfohlen, eine Bürgerinitiative zu bilden und sich als Betroffene des Wohngebietes zu artikulieren. Er sagte noch in Bezug auf die eventuelle Ansiedlung des Supermarktes. „Je mehr Druck sie als Bürger machen, um soweniger trauen sich die Städträte für den Bau des Marktes zu stimmen.“ Damit erinnerte Berthold die betroffenen Anwohner daran, dass sie nicht ohnmächtig sind, sondern gemeinsam der Stadtverwaltung und den Stadträten ihren Standpunkt deutlich machen und so Einfluss nehmen können.
Das ist gelebte Bürgernähe und Bürgermitsprache. Verwaltung, Orts-, Stadträte sind sicher froh, wenn die betroffenen Bürger sich an Meinungsprozessen, an Entscheidungen beteiligen und ihren Standpunkt artikulieren.

Siegfried Thiel (SPD) versuchte im Vorfeld die frühe Bürgerinformationsveranstaltung auf Einladung des Ortsvorstehrs Uli Meyer (CDU) zu verhindern. Auch vor den rund 100 Bürgern kritiserte er die Veranstaltung. Die Äußerungen von Jürgen Berthold bezeichnete er im nachhinein in der Saarbrücker Zeitung als politische Ohnmachtserklärung.

Frühe Bürgerinformation, Bürgernähe und Bürgermitsprache bei Planungen der Stadtverwaltung sind für Siegfried Thiel (SPD) also nicht wünschenswert.

Das ist nach Ansicht von Berthold der politische Offenbarungseid von Siegfired Thiel.

Jürgen Berthold
Fraktionsvorsitzender

Kommentare

  1. Siegfried Thiel

    Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Jürgen Berthold, hält es für demokratische Praxis, dass
    – Ortsratmitglieder nicht zu öffentlichen Veranstaltungen des Ortsrates eingeladen werden,
    – die Bürger durch Falschinformationen der Fraktionsvorsitzenden Kaiser und des Bürgers Buhmann emotional gegen meine Person eingestimmt wurden,
    – es zur Information der Bürger ausreicht, wenn der Ortsvorsteher vor den Bürgern mit einem Skript in DIN4-Größe herumfuchtelt,
    – der Ortsvorsteher eine in der Sache völlig bedeutungslose Abstimmung manipuliert.
    Die SPD braucht keinen Druck der Bürger um sachgerecht zu entscheiden. Sie steht für eine ordentliche sachgerechte Information in einem geeigneten Rahmen. Dies habe ich den Bürgern gesagt und Jürgen Berthold hat es so vernommen, aber vielleicht wieder vergessen. Was daran schlecht sein soll, muss uns Jürgen Berthold noch erklären. In seiner Stellungnahme bestätigt er meine Auffassung: er hat sich politisch überlebt.

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