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JuLis Saar: Art, Weise und Zeitpunkt von Linslers Austritt eine Frechheit!

Nach Bekanntwerden des Austritts des ehemaligen Generalsekretärs Rüdiger Linsler aus der FDP und seines mutmaßlichen Wechsels zur SPD, üben die Jungen Liberalen (JuLis) Saar scharfe Kritik an Linsler: „Nachdem er Teamgeist vermissen ließ, die Beschlusslage der Partei öffentlich missachtete und die Partei im Wahlkampf im Regen stehen ließ, ist dies der unrühmliche Schlusspunkt der Zeit des Generalsekretärs Rüdiger Linsler in der FDP Saar“ so Tobias Raab, Landeschef der JuLis im Saarland. Die frühzeitige Einbindung der Presse und der Zeitpunkt des Austritts legten nahe, dass es Linsler maßgeblich darum ging, der FDP Saar vor ihrem Landesparteitag massiv zu schaden und einen möglichen Neuanfang zu torpedieren. „Wenn dem so ist, ist dieser Vorgang gelinde ausgedrückt eine Frechheit“, so Raab. „An der programmatischen Ausrichtung der FDP kann Linslers Austritt nur bedingt liegen“ so Raab weiter. Zum einen sei, was diese Ausrichtung angeht, durch die Erfolge Kubickis und Lindners in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen neuer Schwung auch in die Debatte um die programmatische Ausrichtung der Liberalen gekommen, zum anderen habe Linsler eben in dieser Debatte nie eine führende Rolle eingenommen. „Weder hat er Anträge zu sozialen Fragen eingebracht oder unterstützt, noch hat er sich parteiintern im Rahmen der Programmkommission oder ähnlichem eingebracht“ so Raab. „Gerade als Generalsekretär wäre es seine Aufgabe gewesen, sich aktiv um eine aus seiner Sicht wünschenswerte Positionierung der FDP zu kümmern“ so Raab.

Die Tatsache, dass dies nicht geschehen sei und sich Linsler überwiegend um Personalpolitik gekümmert habe, lasse zumindest Zweifel an der Begründung Linslers aufkommen. „Im Übrigen würden wir es als angebracht erachten, wenn Linsler sein Stadtratsmandat zurückgeben würde“ erklärt Raab abschließend. Er habe es in seiner Eigenschaft als FDP-Listenkandidat undm it der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer der FDP Saarbrücken errungen, womit ihm vor allem diejenigen Wähler ihr Vertrauen gaben, die sich Engagement gegen das Milliongrab „Tunnel“, für sparsame kommunale Finanzen und für Bildungsvielfalt wünschten, alles Belange, für die Linsler nach seinem mutmaßlichen Wechsel zur SPD nicht mehr eintreten könne.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017