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Jung soll seinen Ingobertus behalten – FW-Chef Reyinger sieht Vorgang als nicht gesetzeskonform an.

Nachdem dieser Tage die umstrittene Ingobertus-Statue im Kreisel Ensheimer Straße aufgestellt wurde, regt sich auch bei den Freien Wählern im Stadtrat Widerstand.
‚Jung beschädigt erneut das Ansehen der Stadt und schadet dem Gemeinwesen.‘, sagt Uwe Reyinger, Fraktionschef der Freien Wähler im Stadtrat. ‚Die Selbstherrlichkeit, mit der Herr Jung hier vorgeht muss unbedingt geahndet werden.‘, fordert er Konsequenzen für das nicht gesetzeskonforme Verhalten des scheidenden OB. Damit meint er aber nicht nur das Übergehen des Ortsrates.
Denn ein Stadtratsbeschluss aus dem vergangenen Jahr begrenzt den Verfügungsrahmen des Oberbürgermeisters auf 10.000 Euro. Darüber liegende Ausgaben oblägen demnach der Zustimmung des Stadtrates.
‚Das Verhalten von Herrn Jung war erneut gesetzeswidrig.‘ sagt Uwe Reyinger und fordert deshalb, die Stadt solle Georg Jung die Statue einschließlich aller Kosten für Transport, Aufstellung und auch den Abbau in Rechnung stellen.
‚Die Statue muss sofort abgebaut und sicher untergestellt werden.‘, so der FW-Frontmann. ‚Wenn Herr Jung die Rechnung dann bezahlt hat, kann er die Statue dort abholen und damit machen, was er will.‘

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017