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Junge Liberale zu Bläse-Stiftung St. Ingbert

Seit der knappen Wahl von Ulli Meyer (CDU) zum Oberbürgermeister verliert dieser immer mehr an Zuspruch und Vertrauen unter den St. Ingbertern. Neben der Grundsteuererhöhung mitten in der harten Coronapandemie, zeigt der anhaltende Disput

zwischen amtierendem OB Meyer und seinem parteilosen Vorgänger Wagner bezüglich der Bläse-Stiftung erschreckende Zustände auf höchster Verwaltungsebene.

„Man kann nicht bestreiten, dass der Bau der neuen Anlage zu tief kalkuliert wurde, jedoch erscheint der Verkehrswert, der lediglich 1/3 der Baukosten betragen soll, ebenfalls als zu niedrig“, so Maximilian Walter, Mitglied der JuLis Saarpfalz. Weiter führt er aus: „Seltsam ist, dass der OB direkt einen Investor zur Verfügung hat, der sogar bereit ist, mehr als den errechneten Verkehrswert zu zahlen. Dies erscheint uns JuLis dubios. Es wirke, als wird da schnelles Geld gemacht auf Kosten der Stiftungsgelder. Wenn ein modernes Pflegehaus bei der heutigen Demographie einen so hohen Leerstand hat, lässt das nicht auf ein gutes Management der Stiftung schließen.“

Mittlerweile wurde gegen den Stiftungsvorstand Strafanzeige wegen Untreue erstattet. Das Verfahren wurde zwar bereits eingestellt, jedoch wirft die Herangehensweise, um die Bläse-Stiftung ein schlechtes Licht auf die Arbeit von Herrn Meyer und auf St. Ingbert.

Aufgrund der vielfältigen Nebentätigkeiten des amtierenden Obs, scheint er seinem Verpflichtungen zeitlich nicht gerecht zu werden. „Wenn man Mitglied in Gremien von rund zehn Landesgesellschaften und nebenher noch Honorarprofessor der Universität des Saarlandes ist, kommt die Frage auf inwiefern den Pflichten eines OB nachgegangen wird und ob er die einzelnen Sachverhalte überhaupt überblicken kann.“, meint Constantin Klitz Kreisvorsitzender der JuLis Saarpfalz. „Wie es ausgehen kann, wenn ein OB keinen Überblick hat, sieht man leider in unserer Kreisstadt Homburg.“

Aufgrund der dargestellten Lage in St. Ingbert fordern wir JuLis Saarpfalz, dass in dieser besonderen Zeit endlich begonnen wird, Kommunalpolitik im Sinne des Bürgers zu betreiben.

Julis Vorsitzender Saarpfalz Constantin Klitz

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Kommentare

  1. Andreas Gaa

    Wer hatte da eine Strafanzeige wegen Untreue erstattet – und wieso ist das Verfahren denn schon so schnell eingestellt ? Da scheint ja das Juli-Mitglied Maximilian Walter über sehr gute Verbindungen zu verfügen. In den Unterlagen zur Stadtratssitzung vom 12.10.2021 standen diese Infos nicht zur Verfügung. Andreas Gaa ( FDP Stadtratsmitglied )

  2. Martina Latz

    Als Bürgerin der Stadt St.Ingbert,bin ich sehr enttäuscht wie Herr OB Meyer ! Ein OB der St.Ingbert Ausverkauft, Atemberaubend Schulden poduziert es dem Bürger in Rechnung stellt mit höheren Grundsteuern , ja an Transparenzlosigkeit nicht mehr zu übertreffen ist und für den Bürgernähe ein Fremdwort ist ,sich selbst in Szene setzt wann immer es geht in den Provinz Medien ,nein das brauch St.Ingbert nicht ,dass hat St.Ingbert nicht verdient! Abschließend vielleicht noch zum Stadtrat von St.Ingbert enttäuschend wie man Herrn Meyer in den Allerwertesten kriecht sich nicht mehr wiedersetzt, im Sinne von Meyer und nicht mehr im Sinne des Bürgers Agiert ! P.s Ein Oberbürgermeister sollte nur das eine Amt ausführen dürfen ,dann braucht man auch nicht soviele Beigeordnete, die ja auch wieder den Steuerzahler kosten ( Interressen Konflikte hätten sich damit auch erledigt) ! Mfg Martina Latz

    einen oder zwei Tippfehler in Kommentaren verbessern wir normalerweise – Tipp: vor dem Posten noch mal lesen. Die Redaktion.

  3. Mathilde Thiel

    Mir bleibt grad die „Spucke“ weg: Das Ganze erinnert mich an den Amtsbeginn vom EX-OB Hans Wagner: Kampfansage- so stand es in der SZ, bebildert – an Hans Wagner von AKK. Was kommt als Nächstes? Mal sehen, was meine Erinnerungen an die Sitzungen bei der Bläse-Stiftung hergeben.
    Auf jeden Fall den Stiftungszweck, in der Satzung formuliert.

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