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Katastrophale Verkehrssituation in St. Ingbert – Lösung in Sicht?

Eine Pressemitteilung des Handel & Gewerbe St. Ingbert e.V. zur Verkehrssituation in St. Ingbert -eine Katastrophe für Handel und Gastronomie in der Innenstadt und Rohrbach:

 

Pressemitteilung:

Verkehrssituation in St. Ingbert -eine Katastrophe für Handel und Gastronomie in der Innenstadt und Rohrbach- Erfolgsversprechende Lösung in Sicht?

 

Derzeitige Abrisse und Neubauten in der St. Ingberter Innenstadt geben dem Thema Verkehrsfluss in der City wieder Aufwind. Es geht erneut um Themen, die bereits 2012 zur Diskussion standen und zu denen es bereits produktive Lösungsvorschläge gibt. Gleichzeitig ist das Problem der Baustellen und ihrer Auswirkungen längst nicht gelöst. Im Gegenteil. Deren Lösung ist aber für viele Händler überlebensnotwendig. H&G fordert deshalb Prioritäten und die best mögliche Lösung für alle. Dazu benötige es Zusammenarbeit, Transparenz, Dialog, ein fachkundige Verständnis für die Situation und für die Auswirkungen von Veränderungen.

Verkaufsoffener Sonntag in St. Ingbert, Saarbrücken und Ottweiler am ersten Novemberwochenende. Im Radio ertönen Warnungen vor der Fahrt durch St. Ingbert an diesem Wochenende. Die Staus in Rohrbach in der letzten Woche wegen verschiedener Baustellen brachten den Verkehr zum Erliegen, Kunden von auswärts gelangten nicht in die Innenstadt und fuhren frustriert zurück nach Hause. Nicht ohne vorher ihre Händler anzurufen, dass das erst einmal die letzte Fahrt mit Ziel St. Ingbert war. Alternativen gebe es genug.

Vielen St. Ingberter Händlern und Gastronomen geht langsam die Puste aus. Sowohl in der Innenstadt als auch in Rohrbach. Baustellen en masse werden aufgebaut und wieder abgebaut. Ohne vorherige Absprache oder Dialog, wie man die Sanierungen im Sinne der Geschäftsleute am besten umsetzen könne. Hier fordert der Verein Handel & Gewerbe mehr Miteinander und damit eine Lösung, die für alle tragbar ist.

Initiative „Stadt für alle“ bietet gute Vorarbeit und effiziente Lösungsvorschläge

Während die Händler und Gastronomen nach Luft schnappen, macht die Politik mit neuen Vorschlägen zur Verkehrsplanung ein weiteres Fass auf, ohne lang bestehende Probleme gelöst zu haben. 2012 wurde in das Thema Verkehr von allen betroffenen Akteuren bereits viel Man-Power gesteckt. „Stadt für Alle“, so der Name des Projekts punktete bereits mit nachgewiesen guten Ergebnissen. Diese sollten in die jetzige Diskussion mit einfließen“, fordert jetzt Nico Ganster, Vorsitzender von H&G. Vom städtischen Baudirektor initiiert, habe es unter Mitwirkung der Oberbürgermeister Jung und Wagner bereits 2012 zahlreiche Sitzungen und sehr kreative Planungen einer größeren Gruppe von Akteuren gegeben, die eines verband: Das Interesse an einer guten Infrastruktur in St. Ingbert, die es allen Verkehrsteilnehmern, also Fußgängern, Auto-, Rad- und Busfahrern, ermöglicht, im Einvernehmen miteinander zu agieren. Dabei waren unter anderem auch Mitarbeiter des Nahverkehrs, Unternehmen, Polizei, Fahrradverbände, ALLE politischen Parteien des Stadtrates, Jugendorganisationen. „Mit einer professionellen Moderation und Dokumentation wurden im Projekt „Stadt für Alle“ gemeinsam gute Ideen entwickelt, um eine attraktive Innenstadt mit mehr Aufenthaltsqualität zu entwickeln“, so Ganster.

„Konkrete Projekte und Teilziele für die Innenstadt bestehen und sollten in ein Gesamtkonzept mit einfließen“

Die Vorschläge und Planungen wurden bereits 2012 von den Teilnehmern des Plenums beschlossen, ebenso vom Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt St. Ingbert unterstützt und der Verkehrskommission als Beschlussvorlage im Januar 2013 vorgelegt. Im Fokus waren dabei die Post-. Rickert-, Kohlen- und Ludwigsstraße. Konkrete Projekte und Teilziele wurden von allen Zielgruppen bereits festgelegt. Beispiele hierfür sind kürzere Wege für den Nahverkehr durch die gegenläufige Poststraße, Shared Space anstelle Zuweisung einer Fläche nur für eine bestimmte Gruppe, Fahrrad Abstellraum in und .Aufwertung der Fußgängerzone, Fahrradparkplätze oder weitere Sitzgelegenheiten. „In die jetzige Diskussion zur Verkehrsführung und alles was damit zusammenhängt muss diese damalige starke Stellungnahme so vieler interessierter Bürger zwingend einfließen“, fordert Ganster und fügt hinzu, dass auch Erfahrungen aus der Vergangenheit bei der jetzigen Planung mit berücksichtigt werden sollten.

Weitere Informationen bei Nico Ganster, Vorsitzender Handel & Gewerbe St. Ingbert e.V info@friseur-ganster.de; 06894 2030

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