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Kellerdecke – Eine Dämmung lohnt sich fast immer

Der Fußboden über dem Keller ist kalt, die Füße frieren? Ist die Kellerdecke nicht gedämmt, sinkt die Oberflächentemperatur der Bodenfläche stark ab. Mit einer Kellerdeckendämmung wird der Wärmeabfluss

verringert und die Oberflächentemperatur steigt deutlich an. Man erhöht damit nicht nur den Komfort, es sinken auch die Energiekosten.

„Aufgrund der recht geringen Investitionskosten ist die Kellerdeckendämmung sehr wirtschaftlich“, sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Materialkosten betragen nur etwa 30 Euro pro Quadratmeter. Wird ein Fachbetrieb beauftragt, betragen die Kosten insgesamt etwa 60 Euro pro Quadratmeter. Kompliziertere Deckenkonstruktionen erhöhen den Aufwand.

Wer sich selbst an der Dämmung versuchen will, arbeitet am besten mit fertigen Kellerdecken-Dämmplatten, die von unten an die Decke geklebt oder gedübelt werden. Unebene Kellerdecken benötigen eine Unterkonstruktion, auf der das Material angebracht wird. Dabei sollten Fugen und Anschlüsse luftdicht verschlossen werden, damit sich die Dämmwirkung nicht verringert.

Nach dem Gebäude-Energieeinspar-Gesetz (GEG) darf der Wärmeverlust der gedämmten Kellerdecke einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Dazu sollten die Dämmplatten meist eine Dicke von zehn bis zwölf Zentimetern haben, abhängig von der Dämmwirkung des Materials. Wird noch besser gedämmt und die Dämmung von einem Fachbetrieb durchgeführt, können staatliche Zuschüsse beantragt werden.

Zu den Details der Kellerdeckendämmung wie Dämmstoffdicken, die Einbindung von Rohren oder Wänden sowie zu Fragen über staatliche Fördermittel beraten die Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Experten informieren anbieterunabhängig und individuell.

Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale sind die Rückrufberatung und die Video-Chat-Beratung kostenfrei. Informationen gibt es auch unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter www.verbraucherzentrale-saarland.de. Termine zur Beratung können saarlandweit unter 0681 50089 15 oder unter der kostenfreien bundesweiten Hotline 0800 809 802 400 vereinbart werden. Die Kontaktaufnahme ist auch per E-Mail möglich unter Energieberatung@vz-saar.de.

Anmeldung zur Beratung in:

– St. Ingbert, Rathaus, Tel.: 06894 – 130

– Homburg, Kreisverwaltung, Tel.: 06841 – 1048434

– Kirkel, Rathaus, Tel.: 06841 – 8098 22

– Blieskastel, Volkshochschule, Tel.: 06842 – 924310

Zurzeit findet die Beratung nicht in den Stützpunkten sondern als Rückruf- bzw. Online-Beratung statt.

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