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Kinder erkunden den Lebensraum Bach

Erstmals veranstaltete die Nebenstelle Hassel der Biosphären-VHS St. Ingbert für Kinder einen Workshop „Gewässererkundung, Natur erleben“ mit dem KunterBUNDmobil vom BUND (mobiles Umweltlabor).

Zunächst erklärte Umweltbiologe Martin Lillig, wie die Exkursion aussehen würde, was man im Lebensraum Bach alles finden könnte. Dabei ließ er zunächst die Kids raten, die eifrig mitarbeiteten und das eine oder andere schon wussten. Dann gings zum flachen Bach selbst (Auslauf des Griesweihers), und rein in die Gummistiefel, jeder bewaffnet mit einem Sieb, Pinzette und einem Behälter, der mit Wasser gefüllt werden musste, damit die gefundenen Wasserlebewesen nicht vertrockneten, bevor sie untersucht werden konnten.

Umweltbiologe Martin Lillig mit Kindern am Bach

Der Umweltbiologe zeigte, wie und wo man Wassertierchen in das Sieb bekommen könnte, und so suchten die weit über 20 Teilnehmer von 5 bis 13 Jahren möglichst viele Tierchen zu ergattern, um sie dann im Wasserbehälter zu verstauen, damit man sie später am Mobil mit der Stereolupe oder dem Mikroskop untersuchen und genau bestimmen könnte. Den meisten Spaß hatten die Heranwachsenden im Bach stehend, es wurde um die Wette gesucht, wer die meisten verschiedensten Tierchen „gefangen“ hatte und man war gespannt, welche Lebewesen es waren: Kleine Kaulquappen, Asseln, Würmer, Wasserwanzen, Libellen und Egel gehörten zur Beute. Bei der Analyse unter der Videokamera mit großem Bildschirm am Mobil, konnte man interessante Details beobachten. Martin Lillig erläuterte anhand von Merkmalen, warum man keinen Wasserskorpion gefunden hatte, sondern eine Wasserassel, die zu der Familie der Krebse gehört. Man erfuhr ebenso, wovon sich die Tierchen ernähren und wie die Nahrung verdaut wird.

Zum Schluss wurde alles in einen großen Behälter verfrachtet und wieder dem Bach zugeführt. Dazu gehörte auch, dass alle Kids ihren Müll mitnahmen und nicht der Natur überließen. So lernen die wissbegierigen Teilnehmer von klein auf, ein Gespür für den Schutz der Umwelt zu entwickeln.

 

PM: Ch. Strobel

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St. Ingberter Anzeiger ·
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