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Kinowerkstatt St. Ingbert: Monday Movies

Stanley Kubricks „Barry Lyndon“  in zwei Akten. Die Kinowerkstatt präsentiert in der Doppelfilmreihe „Monday Movies“ am heutigen Montag, 24. Juni, um 19:00 Uhr den britischen Spielfilm „Barry  Lyndon“ (1975) des amerikanischen Regisseurs Stanley Kubrick(1928-1999).

Das dreistündige Historien- und Kostümepos ist in zwei Akte unterteilt und wird durch eine kurze Pause unterbrochen (Intermission  mit klassischer Musik). Zu Beginn der Vorstellung liefert Filmliebhaber und Kubrick-Fan Oliver Klein ein paar Sichtweisen von und über einen der bedeutendsten Filmemacher des zwanzigsten Jahrhunderts. („It’s not a message I ever intend to convey in words.” – Stanley Kubrick)

Im Akt I schildert Kubrick mit welchen Mitteln Redmond Barry zum Namen und Titel des Barry Lyndon kam:
Irland im 18. Jahrhundert. Nach einem fingierten Duell mit dem Verlobten seiner angebeteten Cousine muss der junge Redmond Barry (Ryan O’Neal) vor der Polizei fliehen. Mittellos tritt er in die englische Armee ein, die mit Preußen gegen die Franzosen zu Felde zieht. Er nimmt am Siebenjährigen Krieg teil. Nach dem Tod seines Mentors desertiert er und wird bald darauf von dem preußischen Hauptmann Potzdorf (Hardy Krüger) aufgegriffen, der ihn zwingt, in die alliierte preußische Armee einzutreten. Nach Ende des Krieges erhält Barry von Potzdorf in Berlin den Auftrag als Polizeioffizier seinen irischen Landsmann Chevalier de Balibari (Patrick Magee) auszuspionieren – einen Spieler, dessen Vertrauen er durch Offenlegung seines Auftrages gewinnen kann. Der Chevalier wird des Landes verwiesen und zusammen mit Barry trifft er am Spieltisch die wohlhabende Lady Lyndon (Marisa Berenson), die Barry nach dem Tod ihres Ehemannes auf ihrem Schloss in England heiratet. Barry nimmt ihren Namen an.

Akt II enthält einen Bericht über das Unglück und die Katastrophen, welche Barry Lyndon widerfuhren, so Stanley Kubrick.
Barry Lyndon versucht vergeblich mit allen finanziellen und sonstigen Mitteln, einen Adelstitel zu erlangen. Er betrügt seine Frau und macht sich damit seinen Stiefsohn Lord Bullingdon (Leon Vitali) zum größten
Feind. Nach dem Tod seines eigenen Sohnes aus dieser Ehe verfällt er dem Alkohol. Seiner Frau entfremdet er sich noch mehr – sie versucht, sich das Leben zu nehmen. Lord Bullingdon fordert seinen Stiefvater zum Duell und verletzt Barry, der gezwungen wird, England zu verlassen.
„Kubricks konsequenter Stilwille und der bis ins Detail künstlerisch kontrollierte Aufwand machen diesen Film zu einem großen, vielschichtigen Zeitporträt, in dem sich private und gesellschaftliche Dimensionen nahtlos verbinden.“ (Lexikon des internationalen Films)

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