Nachrichten

Montag, 23. Oktober 2017 · leichter Regen  leichter Regen bei 10 ℃ · Rohrbacher Weihnachtsmarkt steht vor der TürBarrierefreie Sanierung der Fußgängerzone in Angriff nehmenBaustellen im Stadtgebiet und außerhalb

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 16. – 20.01. 2014

„Only Lovers left alive“ (Do. 16. Januar, 20 Uhr; Freitag, 17. Januar, 21:45 Uhr; Samstag, 18. Januar, 20 Uhr; Sonntag, 19. Januar, 20 Uhr; Montag, 20 Januar, 20 Uhr); „Gravity“ (Fr. 17. Januar, 19 Uhr; Sa. 18. Januar, 18 Uhr; So. 19. Januar, 18 Uhr; Mo. 20. Januar, 18 Uhr); „Die drei Räuber“ (So. 19. Januar, 16 Uhr).

Kinowerkstatt: Nach  „Down by law“ jetzt der neue Jarmusch!
Bereits ab Donnerstag, den 16. Januar, 20 Uhr läuft in der Kinowerkstatt der neue Jim Jarmusch – Film „Only Lovers left alive“ (Deutschland / USA / Großbritannien / Frankreich / Zypern 2013), Regie: Jim Jarmusch – Drehbuch: Jim Jarmusch mit Tom Hiddleston, Tilda Swinton, Mia Wasikowska, John Hurt, Anton Yelchin, Slimane Dazi, Wayne Brinston, Aurelie Thepaut (123 min., FSK: ab 12 Jahren). Weitere Termine: Freitag, 17. Januar, 21:45 Uhr, Samstag, 18. Januar, Sonntag, 19. Januar und Montag, den 20. Januar, jeweils um 20 Uhr.

Adam (Tom Hiddleston) ist Rock-Musiker und Erfinder und weilt schon seit Ewigkeiten auf der Erde. Er lebt verschanzt in einer Villa in einem Detroiter Industriegebiet. Da er das Haus erst mit Anbruch der Dunkelheit verlassen kann, beschäftigt er sich tagsüber mit seinen Gitarren und tüftelt an verschiedensten Dingen herum. Von den Menschen hält er sich ohnehin lieber fern, weil er kaum ertragen kann, wie die ihre Welt völlig sinnlos zugrunde richten. Und so driftet er immer stärker in die Depression ab, zumal seine große Liebe Eve (Tilda Swinton) Tausende von Kilometern entfernt lebt. Auch sie scheut die Menschen und muss sich dank des Flaschenblutes ihres alten Freundes Christopher Marlowe auch nicht mit ihnen abgeben. Eve beginnt trotz großer Distanz den schwindenden Lebensmut ihres Geliebten zu spüren und begibt sich nach Detroit. Als sie dort angekommen ist, feiert das Paar zunächst seine Wiedervereinigung. Doch dann taucht plötzlich Eves Schwester Ava (Mia Wasikowska) bei ihnen auf und wirbelt ihrer aller Leben kräftig durcheinander.

Nach der Weltpremiere von „Only Lovers Left Alive“ bei den Filmfestspielen von Cannes 2013 feixte ein gutgelaunter Jarmusch bei der Pressekonferenz ironisch: „Ich habe gehört, dass man mit Vampirfilmen eine Menge Geld verdienen kann.“ Trotzdem präsentiert der „Dead Man“-Regisseur natürlich keinen neuen „Twilight“-Film – immerhin hat er die „Twilight“-Filme nach eigener Aussage nicht einmal gesehen.

„Wirklich sehenswert! Ich bin total begeistert und finde es sehr interessant, dass man nicht den typischen Hollywood-Vampircharakter verwendet. Auch die Rollen sind perfekt.  Man muss das Genre mögen jedoch dann kann man einfach nicht genug von diesem Film haben. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Kino.“ (Svenni J. auf filmstarts.de)

 

„Gravity“ und Kurzfilm „Aningaaq“!

Mit der Weltpremiere von Alfonso Cuaróns „Gravity“ ist den 70. Filmfestspielen von Venedig in ihrem Jubiläumsjahr 2013 ein kleiner Coup gelungen. Es ist einer der besten Filme des Jahres 2013. Jetzt ist „Gravity“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet worden mit Aussicht auf einen Oscar. Die Kinowerkstatt zeigt „Gravity“ (USA / Großbritannien 2013 – 90 min.), Regie: Alfonso Cuarón – Drehbuch: Alfonso Cuarón, Jonás Cuarón, Schnitt: Alfonso Cuarón, Mark Sanger – Musik: Steven Price,  Besetzung: Sandra Bullock, George Clooney, Basher Savage, Eric Michels ( FSK: ab 12 Jahren ) am Freitag, den 17.  Januar, um 21:45 Uhr, am Samstag, den 18. Januar, am Sonntag, den 19. Januar, sowie am Montag, den 20. Januar, jeweils um 18 Uhr.

Die Welt von oben bietet einen majestätischen Anblick. Selbst nach 130 Stunden auf Weltraumspaziergang ist der mehr als erfahrene Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney) von dem Schauspiel noch fasziniert. Diese Mission soll sein letzter Einsatz im All sein, da der wohlverdiente Ruhestand auf ihn wartet. Für die Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) ist es hingegen der erste Flug im Space Shuttle und ebenso ihre Premiere draußen in den Weiten des Weltalls. Gemeinsam mit Kowalsky soll sie Reparaturen am Weltraumteleskop Hubble durchführen.

Eigentlich eine Routine-Mission, doch bei Arbeiten außerhalb des Shuttles wird mutmaßlich ein veralteter Satellit abgeschossen, dessen Trümmerteile den gesamten Raumgleiter zerstören. Nur durch ein dünnes Kabel verbunden, werden Ryan und Matt in die Weite des Weltalls hinausgeschleudert. Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen und damit auch jede Chance auf Rettung. Die letzte Hoffnung besteht einzig darin, die ISS mit ihren Rettungskapseln zu erreichen. Doch in der Schwerelosigkeit wird dies zu einem schier unmöglichen Unterfangen.

Es dauert nur wenige Minuten, bis der eigentlich harmlose Ausflug ins All in einen aussichtslosen Kampf um Leben und Tod übergeht. Über die Protagonisten an sich erfährt man nur wenig. Wunderbar kann man jedoch mitverfolgen und dank der schauspielerischen Leistung Sandra Bullocks auch mitfühlen, wie aus Angst Panik wird, gefolgt von Resignation und dem Aufkeimen eines unbändigen Überlebenswillens…

Im Anschluss wird der Kurzfilm (6 Min.) „Aningaaq“ von Jason Cuarón, ergänzend zu einer der bewegendsten Szenen von „Gravity“ gezeigt.

 

„Die drei Räuber“

Im Familienkino  der Kinowerkstatt, sind am Sonntag, den 19. Januar, um 16 Uhr wegen großer Nachfrage noch einmal  „Die drei Räuber“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch­ Klassiker von Tomi Ungerer zu sehen. (ab 6 Jahren, Animationsfilm, 90 Minuten, besonders wertvoll)

Nach dem Tod ihrer Eltern soll die kleine Tiffany in einem Kinderhaus leben, das von ihrer bösen Tante geleitet wird. Doch auf der Fahrt dahin wird ihre Kutsche im dunklen Wald von drei furchterregenden Räubern überfallen. Die freche Tiffany ist allerdings ganz entzückt von den Räubern und wittert sogleich die einmalige Chance, dem gefürchteten Kinderhaus zu entkommen. Sie gaukelt den grimmigen Gesellen übermütig vor, sie sei eigentlich die Tochter eines steinreichen Maharadschas. Und der würde natürlich sehr viel Lösegeld zahlen, um seine geliebte Tochter zurückzubekommen. Während die drei Räuber vergeblich auf die Lösegeldzahlung warten, bringt Tiffany das Leben in der Räuberhöhle ordentlich durcheinander.

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt

 

 

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017