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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 23. – 25. November 2013

„Wie ein wilder Stier“ (Samstag, 23. November, 20 Uhr),  „Das Mädchen Wadjda“ (Sonntagsmatinée, 24. November, 11 Uhr), „Knerten traut sich“ (Sonntag, 24. November, 16 Uhr), „Master of the Universe“ (Sonntag, 24. November, 20 Uhr), „Inglourious Basterds“ (Montag, 25. November, 20 Uhr).

 

 

Kultklassiker  mit Robert de Niro im Original

Wiederholt wird am Samstag, den 23. November, um 20 Uhr, in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln der zweite Film des Filmkollegs „Wie ein wilder Stier – Raging Bull“ von Martin Scorsese, mit Joe Pesci und Robert De Niro. „Wie ein wilder Stier“ ist die meisterhafte, in schwarzweiß gedrehte filmische Biografie des Boxers Jake La Motta (Robert De Niro). In einer eindringlichen psychologischen Studie zeigt Regisseur Martin Scorsese den Aufstieg und Fall des Weltmeisters. Der aus bescheidenen Verhältnissen in “Little Italy” stammende La Motta gewinnt die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Doch der Boxer verkraftet den Ruhm nicht, und sein trauriger Abstieg beginnt. Seine Gewalttätigkeit, die ihm im Ring zum Sieg verhalf, beginnt sein Leben außerhalb der Boxarenen zu zerstören.

 

Sonntagsmatinée: „Das Mädchen Wadjda“

Eine kleine Sensation: Aus einem Land, in dem es Frauen verboten ist, Auto und Fahrrad zu fahren, es keine Kinos gibt, kommt der Film „Das Mädchen Wadjda“. Es ist der erste saudi-arabische Kinospielfilm überhaupt. Saudi-Arabien ist ein Land ohne Kinos. Und auch Frauen sollen hier weder zu sehen noch zu hören sein. Haifaa Al Mansour, eine Frau, hat diese Regeln einfach alle gebrochen – für einen wirklich guten Film – jetzt noch einmal zu sehen in der Sonntagsmatinée, am  24. November, um 11 Uhr.

Grün ist die Farbe des Propheten, die Farbe der Hoffnung und des Lebens. Und grün ist auch das Fahrrad, das dem Mädchen Wadjda (Waad Mohammed) erscheint, scheinbar schwebend, auf der offenen Ladefläche eines vorbeifahrenden Lkws. Es ist ein Bild reiner Bewegung, die Dynamik des Films ergibt sich daraus. Nachdem dieses Fahrrad wie ein Pfeil ins Herz des Mädchens gerauscht ist, treibt die Sehnsucht nach ihm die Handlung voran. Wadjda will unbedingt Geld verdienen, um das Rad zu kaufen, meldet sich sogar zum Koranrezitier-Wettbewerb ihrer Schule an.

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt den arabischen Film „Das Mädchen Wadjda“, der jetzt in die Kinos kommt, als „Film des Monats September 2013“. In der Begründung heißt es: „Praktisch im Alleingang zieht „Das Mädchen Wadjda“ den Schleier von einem Land, über das wir im Westen immer noch viel zu wenig wissen.“ Wadjda – ein pfiffiges, intelligentes und selbstbewusstes Mädchen widersetzt sich der traditionellen religiösen Erziehung und Rolle – Mädchen dürfen nämlich in Saudi-Arabien nicht Fahrrad fahren – und verwirklicht ihren Traum.

 

Familienkino am Sonntag, 16 Uhr

Im Familienkino läuft „Knerten traut sich“ (Norwegen, 2010) Regie: Martin Lund, Drehbuch: Brigitte Bratseth nach dem Kinderbuch von Anne-Cath Vestly mit Adrian Grønnevik Smith, Petrus Andreas Christensen, Pernille Sørensen, Jan Gunnar Røise, Amalie Blankholm Heggemsnes (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: o.A. (besonders wertvoll), 79 Minuten)

Der kleine Lillebror hat sich mit seiner Familie auf dem Land eingelebt. Mit seinem hölzernen Freund Knerten erlebt er tolle Fantasieabenteuer. Die kleine heile Welt der 1960er Jahre gerät aber in Unordnung, als Knerten ein apartes Birkenzweiglein namens Karoline trifft und das erste Mal jenes vielbeschworene Bauchkribbeln spürt. Als auch noch Lillebrors Mutter nach einem mysteriösen Fahrradunfall im Straßengraben landet und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird, glaubt Lillebror an einen Kriminalfall und ermittelt zusammen mit Knerten mutig auf eigene Faust, unterstützt von Freundin Vesla und der kessen Karoline …

Aus kindlicher Perspektive und in perfektem Zusammenklang von digitaler Animation und Realfilmhandlung erzählt „Knerten traut sich“ leichtfüßig von der ersten Liebe und der Sehnsucht nach Familie und Freunden. Die zauberhafte Mischung aus Abenteuer, Krimi und romantischem Gefühlskino trifft bei Kleinen ins Herz und weckt bei Großen nostalgische Erinnerungen.

 

Master of the Universe

Die Kinowerkstatt zeigt nur am Sonntag, den 24. November, um 20 Uhr als Saarlandpremiere den Film „Master of the Universe“ (Deutschland 2013), Regie: Marc Bauder, Länge: 88 Min.

EIN VERLASSENES BANKGEBÄUDE + EIN HOCHRANGIGER INVESTMENTBANKER + EIN BEUNRUHIGENDER EINBLICK IN EINE PARALLELWELT.

Zum ersten Mal packt ein echter Insider des internationalen Finanzgewerbes aus, einer der ehemals führenden Investmentbanker Deutschlands. Rainer Voss, der in seiner aktiven Zeit locker mit Millionen hantierte, erzählt aus eigener Anschauung, wie es in der glitzernden Finanzwelt wirklich zugeht, von all ihren Abgründen, Skrupellosigkeiten und quasi-religiösen Gesetzmäßigkeiten. Hat sich seit der globalen Finanzkrise etwas geändert? Voss‘ Ausblick gibt Grund zur Beunruhigung…

„Ein Wort charakterisiert unsere Dreharbeiten in der Finanzbranche: ANGST. Diese Branche hat Angst, sich aus der Deckung heraus zu bewegen. Jeder Schritt könnte von der Außenwelt falsch interpretiert werden, und bevor man das riskiert, sagt man lieber gar nichts.“. (Marc Bauder, Regisseur)

 Pressestimmen:

„Wer einen Einblick in diesen undurchdringlichen Finanz-Dschungel haben will, darf diesen kurzweiligen Film auf keinen Fall verpassen. […] Spannende Doku zum Staunen, Kino mit Mehrwert!“ (Dieter Osswald, programmkino.de)

„Voss erzählt vom Wahnsinn der Finanzjongleure, ihrem Milliarden-Spieltrieb, er tut das diskret und klug.“ (Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung)

„Eine spannende Entmystifizierung der Finanzwelt.“ (3Sat Kulturzeit)

 

Geschichtsstunde mit Quentin Tarantino

Am Montag, den 25. November, ist um 20 Uhr auf der großen Leinwand der Kinowerkstatt der bisher erfolgreichste Film von Quentin Tarantino zu sehen: „Inglourious Basterds“ mit Christoph Waltz, Michael Fassbender, Eli Roth, Brad Pitt, Daniel Brühl, Til Schweiger, August Diehl, Mike Myers, Harvey Keitel, Diane Kruger, Mélanie Laurent und Regisseur Quentin Tarantino als skalpierter Nazi!

In Inglourious Basterds schreibt Quentin Tarantino die Geschichte des Zweiten Weltkriegs neu und lässt jüdische Soldaten und Resistance-Mitglieder gegen Hitler und Christoph Waltz kämpfen.

Im von Nazis besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut.

Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten (u. A. Eli Roth), die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen acht Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ‘Die Bastarde’ gefürchtet. Als der Plan reift Adolf Hitler persönlich auszuschalten, nimmt Raines Einheit Kontakt zu der deutschen Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) auf, die entscheidend für das Gelingen des Anschlags ist. Die gemeinsame Mission führt sie schließlich alle in das Pariser Kino von Shosanna, die allerdings seit langem ihre eigenen Rachepläne verfolgt.

„Inglourious Basterds“ wird am Mittwoch, den 27. November, um 19:30 Uhr im Rahmen des St. Ingberter Filmkollegs von Matthias Ziegler besprochen.

 

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt

 

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