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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 24. – 27. Januar 2014

„Inside Llewyn Davis“ (Freitag, 24. Januar, 19 Uhr; Samstag, 25. Januar, 17 Uhr; Sonntag, 26. Januar, 20 Uhr; Montag, 27. Januar, 20 Uhr); „Only Lovers left alive“ (Freitag, 24. Januar, 21:45 Uhr; Sonntag, 26. Januar, 18 Uhr).

 

Inside Llewyn Davis

Der neue Film der Coen-Brüder!
Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 24. Januar, um 19 Uhr, am Samstag, den 25. Januar, um 17 Uhr, am Sonntag, den 26. Januar, um 20 Uhr und am Montag, den 27. Januar, um 20 Uhr  den neuen Film der Coen-Brüder „Inside Llewyn Davis“ (USA 2013 – 104 min.), Regie: Ethan Coen, Joel Coen – Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen – Produktion: Ethan Coen, Joel Coen, Scott Rubin – Kamera: Bruno Delbonnel – Schnitt: Ethan Coen, Joel Coen, Besetzung: Carey Mulligan, Adam Driver, Justin Timberlake, John Goodman, Garrett Hedlund, Oscar Isaac, Alex Karpovsky, F. Murray Abraham, Max Casella, Ricardo Cordero, Ethan Phillips, Stark Sands, Jake Ryan, Jeanine Serralles, James Colby (FSK: ab 6 Jahren)

Nach „O Brother, Where Art Thou?“ widmen sich die Coens ein weiteres Mal mit „Inside Llewyn Davis“ der amerikanischen Folk-Szene – diesmal im New York der 1960er angesiedelt und mit Oscar Isaac in der Titelrolle.  In ihrer wunderbaren Folk-Ballade „Inside Llewyn Davis“ reisen die Coen-Brüder in die Zeit, die Bob Dylan prägte. Es ist ihr bisher persönlichster Film.

Er hat eine Vision, er hat seine Musik, aber er hat kein Geld: Llewyn Davis (Oscar Isaac) ist der Prototyp des sich redlich mühenden Musikers. Es sind die 1960er, die New Yorker Musikszene brummt vor Aufbruchstimmung, und Llewyn Davis möchte seinen Anteil daran haben. Doch er strengt sich nicht nur in Bezug auf seinen Durchbruch an, auch in seinem Privatleben ist er alles andere als souverän und die Liebschaft mit der Sängerin Jean Berkey (Carey Mulligan) ein Fehltritt wie seine vorherigen Beziehungen auch.

Widerwillig begibt sich Llewyn nach Chicago, wo er sich von einem Treffen mit dem einflussreichen Clubbesitzer Bud Grossman (F. Murray Abraham) mehr verspricht als von den Bemühungen seines Managers Mel (Jerry Grayson), der seine erste Platte namens Inside Llewyn Davis nicht vertrieben bekommt. Auf dem Weg nach Chicago macht Llewyn die Bekanntschaft mit dem exzentrischen Jazz-Musiker Roland Turner (John Goodman), der sein Selbstverständnis als Musiker offen in Frage stellt. Der Trip nach Chicago bringt nicht das erhoffte Ergebnis, und so reist Llewyn enttäuscht zurück nach New York. Wann bekommt er endlich die Gelegenheit zu zeigen, was wirklich in ihm steckt?

 

Only Lovers left alive

Der neue Film von Jim Jarmusch „Only Lovers left alive“ (Deutschland / USA / Großbritannien / Frankreich / Zypern 2013), Regie: Jim Jarmusch – Drehbuch: Jim Jarmusch mit Tom Hiddleston, Tilda Swinton, Mia Wasikowska, John Hurt, Anton Yelchin, Slimane Dazi, Wayne Brinston, Aurelie Thepaut (123 min., FSK: ab 12 Jahren) läuft weiter am Freitag, den 24. Januar, um 21:45 Uhr  und am Sonntag, den 26. Januar, um 18 Uhr.

„Jarmusch lässt sich beim Filmen stets viel Zeit mit dem Erzählen, überstürzte Action ist nicht seine Sache. Es ist eine Liebesgeschichte, so jim Jarmusch, das Genre Vampirfilm liefert zudem lediglich die Rahmenhandlung, die Anlass für reichlich Situationskomik und trockenen Humor bietet.

Daneben entstehen aus Jarmuschs behutsamer Herangehensweise poetische Bilder mit ihren ganz eigenen Geschichten: Als Eve bei Adam in Detroit angekommen ist, unternimmt das Paar nachts Autofahrten durch die menschenleere Stadt, wobei die Kamera fast zärtlich auf die überwucherte Schönheit der ehemaligen Metropole blickt. Man könnte meinen, Jim Jarmusch habe der bankrotten „Motor City“ mit diesen tageslichtfreien Bildern ein Denkmal setzen wollen.

Zu sehen ist etwa das Michigan Theater, in den zwanziger Jahren als Kino mit über 4000 Sitzen gebaut. Heute wird es als Parkhaus genutzt, bloß das üppige Deckengewölbe erinnert an bessere Tage. Eine andere verfallende Attraktion ist die Fabrikhalle der seit 1958 geschlossenen Packard-Werke, wo einst „die schönsten Autos der Welt“ gebaut wurden, wie Adam resigniert feststellt.“ (DER SPIEGEL)

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt

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