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Dienstag, 17. Oktober 2017 · sonnig  sonnig bei 14 ℃ · Kirmes in St. Ingbert – FamilientagSonderveranstaltung der KinowerkstattWarmwasserbereitung mit Strom ist teuer!

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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 29. Juni – 2. Juli 2012!

Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 29. Juni – 2. Juli 2012!
„Moonrise Kingdom“ (Freitag, 29. Juni, 19 Uhr; Samstag, 30. Juni, 21 Uhr; Sonntag, 1. Juli, 18 und 20 Uhr; Montag, 2. Juli, 18 und 20 Uhr)
„This is it“ (Freitag, 29. Juni, 21.45 Uhr; Samstag, 30. Juni, 18 Uhr)
„Fünf Freunde“ (Sonntag, 1. Juli, 16 Uhr)

Eröffnungsfilm von Cannes in der Kinowerkstatt

Die Kinowerkstatt zeigt am Wochenende, Freitag, den 29. Juni, um 19 Uhr, am Samstag, den 30. Juni, um 21 Uhr, am Sonntag, den 1. Juli, um 18 und 20 Uhr, sowie am Montag, den 2. Juli, um 18 und 20 Uhr „Moonrise Kingdom“ (USA 2012) von Wes Anderson mit Jared Gilman, Kara Hayward, Bruce Willis, Edward Norton, Bill Murray, Tilda Swinton, Frances McDormand, Harvey Keitel, Jason Schwartzman, Bob Balaban, Tommy Nelson (FSK: ab 12 – Länge: 97 min.) Wes Anderson erzählt in „Moonrise Kingdom“, dem Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes, von Veränderung – und der Zukunft des Kinos.
Eine kleine Insel vor der Küste Neuenglands im Sommer 1965: Ausgestattet mit allem, was man zum Überleben in der Wildnis benötigt, büchst der junge Pfadfinder Sam (Jared Gilman) aus dem Sommercamp aus, um mit seiner Freundin Suzy (Kara Hayward) durchzubrennen. Der ganze Ort steht daraufhin Kopf, und eine fieberhafte Suche nach den 12-jährigen Ausreißern beginnt.
An ihr beteiligen sich neben den hysterischen Eltern des Mädchens (Bill Murray, Frances McDormand) auch der Dorf-Sheriff (Bruce Willis), der Oberpfadfinder (Edward Norton) des Ferienlagers und eine überambitionierte Sozialarbeiterin (Tilda Swinton). Je schwieriger sich die von großem Tumult begleitete Aktion gestaltet, desto mehr dämmert allen Beteiligten, dass die Liebe zwischen den flüchtigen Teenies doch wohl sehr groß sein muss.
Wes Anderson, Großmeister des skurrilen Humors, schickt ein beeindruckendes Staraufgebot in schauspielerischer Höchstform auf einen Suchtrip, der von absurder Situationskomik und akuten Nervenzusammenbrüchen begleitet wird, bis eine gefährliche Unwetterfront die erhitzten Gemüter zur Abkühlung zwingt. Aber wer suchet, der findet auch – nicht zuletzt die eigene Beschränktheit und verlorene Träume!

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„This is it“: Michael Jackson war außerordentlich ( Martin Scorsese:)

Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 29. Juni, um 21.45 Uhr sowie am Samstag, den 30. Juni, um 18 Uhr die Dokumentation „This is it“: ein surrealer Zusammenschnitt der Proben zur geplatzten Comeback-Konzertreihe von Michael Jackson.
25. Juni 2009. Es ging wie ein Lauffeuer um die Welt, die Nachricht, dass Michael Jackson tot ist: Martin Scorsese kann es nicht fassen. „Michael Jackson war außergewöhnlich. Als wir für ‚Bad‘ zusammenarbeiteten, war ich voller Bewunderung für seine absolute Kontrolle über seine Bewegungen auf der einen Seite und für seine Musik auf der anderen Seite…Er war jederzeit absolut professionell und – das muss man wirklich nicht erwähnen – ein echter Künstler.“ MICHAEL JACKSON’S THIS IS IT gewährt einen seltenen Blick hinter die Kulissen, während der Künstler die ausverkaufte Konzertserie entwickelte, kreierte und probte, die im Sommer 2009 in der Londoner O2 Arena hätte stattfinden sollen. Der Film umfasst die Monate von April bis Juni 2009.
Im „Spiegel“ ist zu lesen: „Jackson bereitete sich zuletzt in Los Angeles auf ein großes Comeback vor: Für den 13. Juli war in London das erste von insgesamt 50 Konzerten geplant. Die O2-Arena, eine riesige Sport- und Konzerthalle in der britischen Hauptstadt, war ausverkauft.“
Warum nun standen Millionen „Michael-Jackson-Fans“ in aller Welt auf und zeigten sich dermaßen tief betroffen? Vielleicht geben seine Texte der kritischen Songs gegen die Ausbeutung der Natur oder Rassismus wie „Heal the World“, „Earth Song“, „Black or White“ darauf eine Antwort.
Diese Botschaft scheint offenbar bei sehr vielen Menschen angekommen zu sein. Geht es da nur um „ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Liebe“ oder thematisierte Michael Jackson den Wunsch nach einer besseren Welt, um damit Menschen zu gesellschaftlichem Engagement zu mobilisieren und damit dem individuellen Egoismus sowie der weitverbreiteten Passivität und Entsolidarisierung in der Masse der Bevölkerung der USA entgegenzutreten?
Michael Jackson und der schwarze Bürgerrechtler Jesse Jackson waren enge Freunde, der Muslim und der christliche Priester, die fast täglich telefonisch Kontakt hatten. Michael Jackson reiste oft nach Afrika und förderte in Afrika und in den USA viele karitative Kinderhilfsprojekte, ohne dies groß zu vermarkten. Auch wenn er noch so naiv in seinem Ruf nach Frieden und Humanismus, in seiner Kinderliebe und Naturverbundenheit, in seiner Afrikasolidarität war, Michael Jackson war offenbar auf dem Wege, immer mehr zu einer Kämpfernatur zu werden und in seinen Botschaften nicht nur Träume wie Opium zu vermitteln, sondern die Massen zu mobilisieren, um für ihre ureigenen Interessen aufzustehen und gemeinsam was für das Überleben der Menschheit und den Erhalt des Planeten zu tun. Und er war ein Kritiker Barack Obamas, dem Hoffnungsträger der nach Emanzipation strebenden farbigen US-Amerikaner, der viele enttäuschte und er war sicher inzwischen auch mit seiner antimilitaristischen Botschaft („making a better world“) dem militärisch-industriellen Komplex ein Dorn im Auge.
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Fünf Freunde kommen wieder

Für alle, die sie verpasst haben, kommen die „Fünf Freunde“ (Deutschland 2012) Regie: Mike Marzuk – Darsteller: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen, Nele-Marie Nickel, Michael Fitz, Anja Kling, Armin Rohde, Anatole Taubmann, Anna Böttcher (FSK: ohne Altersbeschränkung, Länge: 93 min.) noch einmal, am Sonntag, den 1. Juli, um 16 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49.
Die berühmteste Bande der Welt ist wieder da: die FÜNF FREUNDE! Generationen von Kindern und Erwachsenen kennen ihre Namen und haben ihre Abenteuer verschlungen. Allein von Enid Blytons „Fünf Freunde“ wurden mehr als 100 Mio. Bücher weltweit verkauft. Die Verfilmung basiert auf der gleichnamigen Jugendbuchserie der britischen Erfolgsautorin und wurde für die Leinwand modernisiert.

Die Fünf Freunde George (Valeria Eisenbart), Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen), Anne (Nele-Marie Nickel) und Timmy, der Hund, verbringen zum ersten Mal ihre Ferien zusammen. Und schon schlittern sie in ein aufregendes Abenteuer. Bei einem Ausflug an den Strand machen sie in einer alten Schmugglerhöhle eine brisante Entdeckung: Georges Vater Quentin (Michael Fitz), ein berühmter Erfinder, soll entführt werden!

Der Professor hat sich auf einer Felseninsel ein Labor eingerichtet und forscht dort an einer neuartigen Energiegewinnungsmethode. Irgend jemand hat es offensichtlich auf seine wertvollen Forschungsergebnisse abgesehen! Doch weder die Polizisten Peters und Hansen (Armin Rohde, Johann von Bülow) noch Georges Mutter Fanny (Anja Kling) glauben den Kindern.

Als eines Abends die mit Quentin verabredeten Lichtsignale von der Insel ausbleiben, machen sich die Fünf Freunde selbst auf die gefährliche Jagd nach den Gangstern, um Quentin zu retten. Die Spuren führen sie zu zwei verdächtigen Tierfilmern (Alwara Höfels , Elyas M’Barek) und einem mysteriösen Touristen (Anatole Taubmann), der sich als Agent der Regierung ausgibt. Schließlich stoßen die Fünf Freunde auf einen Geheimgang, der unter dem Meer verläuft, und decken eine Verschwörung auf, die ihnen schier den Atem verschlägt.

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