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Konzept MINT-Campus Alte Schmelz in St. Ingbert

Am heutigen Freitag, 30. August 2013, findet von 16.00 – 19.00 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, bei der unter anderem das Konzept für den MINT-Campus Alte Schmelz vorgestellt wird. Ab 15.00 Uhr können bereits Schülerforschungsarbeiten angeschaut werden.

Die Alte Schmelz ist ein historisches Beispiel für die enge Nachbarschaft von Wohnen und Arbeiten in einem Eisenwerk im Laufe der letzten 250 Jahre und stellt ein bedeutendes Ensemble der Industriekultur im Saarland dar. Historisch wichtige Gebäude wie die Mechanische Werkstatt, die Möller-Halle, das Herrenhaus, das Konsumgebäude u.a. stehen unter Denkmalschutz.

Der beste Denkmalschutz für ein Gebäude bzw. ein Ensemble von Gebäuden ist eine sinnvolle Nutzung, möglichst mit inhaltlichem Bezug zu der Historie der Gebäude. Dafür setzt sich schon seit geraumer Zeit die Initiative Alte Schmelz e.V. ein.

Es gibt auf dem Gelände der Alten Schmelz eine Reihe von leerstehenden Gebäuden, die im Rahmen des MINT-Campus (MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sinnvoll genutzt werden könnten. Besonders erwähnt sei das Laborgebäude, ein jüngeres derzeit ungenutztes Gebäude, das sich im Besitz der Stadt St. Ingbert befindet. Es soll umgebaut werden zu einem Schülerforschungs- und -technikzentrum (SFTZ). Es ist auf die individuelle Förderung von naturwissenschaftlich / technisch interessierten Schülerinnen und Schülern ausgerichtet, nicht in erster Linie auf Spitzenförderung. Den Jugendlichen soll es ermöglicht werden, in ihrer Freizeit (nachmittags, samstags, in den Ferien) in kleinen Teams an eigenen kleinen F&E-Projekten zu arbeiten.

Damit das SFTZ-Gebäude auch vormittags genutzt wird, soll während der Schulzeit ein klassischer Schülerlaborbetrieb stattfinden, d.h. MINT-Breitenförderung für ganze Klassen. Mit Förderung durch die SAP in den Räumen des Konsums wird derzeit mit Förderung durch die SAP eine Mathematikwerkstatt aufgebaut.

TuWaS! (Technik und NaturWissenschaften an Schulen) unterstützt Lehrkräfte, forschendes Lernen für einen lebendigen Unterricht in den Klassenstufen 1 bis 6/7 zu etablieren. Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler für die MINT-Fächer zu begeistern, Teamfähigkeit und Sprachbildung zu fördern und sie spielerisch auch mit methodischen Arbeitsweisen vertraut zu machen.

 

Mehr Info:<http://www.mintcampus.de/>

 

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St. Ingberter Anzeiger ·
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